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Rezension: Backen macht glücklich / Love to bake

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Das war sie auch schon wieder, meine Rezensionswoche anläßlich der Frankfurter Buchmesse! Schreibt mir gerne einen Kommentar, wie sie euch gefallen hat, welches euer Favorit ist oder ob ihr eine Neuerscheinung vermisst habt. Zum Abschluss habe ich euch noch ein tolles Backbuch mitgebracht:

Manchmal gibt es so Bücher, bei denen man gar nicht weiß, wohin man zuerst schauen soll, weil man geradezu erschlagen wird und sich wie das sprichwörtliche Kind im Süßigkeitenladen fühlt. Genau von solch einem Buch möchte ich euch heute berichten! Witzig an diesem Buch ist außerdem, dass ich es im Prinzip inzwischen zwei Mal habe: Einmal im australischen Original, einmal in der deutschen Übersetzung, die frisch erschienen ist. Die englische Fassung habe ich von einer lieben Freundin zum Geburtstag bekommen und blättere nun seit rund einem halben Jahr in diesem Buch herum, bin jedes Mal wieder begeistert, habe aber noch nichts daraus ausprobiert. Genau das hat sich nun endlich geändert, weil ich für diese Rezension quasi dazu „gezwungen“ wurde. Ich habe mich also ganz selbstlos geopfert und ein paar der wundervollen Rezeptideen aus dem Buch umgesetzt.

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Aber erst einmal von vorn: Worum geht es eigentlich? Um das Buch „Love to bake“, beziehungsweise „Backen macht glücklich“. Beides sehr treffende Titel für das vorliegende Werk, wie ich finde.
Verfasst wurde es von „The Australian Women’s Weekly“, was wir allerdings lediglich bei der englischen Version erfahren, bei der deutschen wird das nicht genannt, was ich etwas seltsam finde.

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Auf den fast 300 Seiten in Übergröße ist jede Menge Platz für eine vielfältige Auswahl an Leckereien: Die süßen Kreationen sind deutlich in der Mehrheit, aber auch die herzhaften Bäckereien werden nicht vernachlässigt. Es gibt Kleingebäck, Torten, Bars, Brot und Pizza. Man kann etwas finden, wenn man nur 10 Minuten in der Küche stehen möchte, aber auch die aufwändigeren Torten sind enthalten, es gibt etwas für den kleinen Hunger zwischendurch, die Kuchentafel und etwas für die Hauptspeise. Es gibt zu den allermeisten Rezepten zusätzliche Tipps dazu, was das jeweilige Rezept besonders gesund macht, was man vorbereiten kann, was man gegeneinander austauschen könnte und vieles mehr. Außerdem gibt es zu jedem Rezept mindestens ein großes, helles Foto, bei dem jeder sofort Appetit bekommen dürfte. Auch die restliche Gestaltung des Buches ist sehr liebevoll, es gibt viele Hintergrundbilder auf den Seiten, die mit Zutaten oder ähnlichem gestaltet sind, sich aber nie in den Vordergrund drängen. Die Zutatenlisten sind in den meisten Fällen erfreulich kurz und nicht exotisch. Im englischen Original werden sogar alle Mengenangaben in cups und Gramm, bzw. Liter angegeben. Darüber hinaus gibt es dann auch noch zwischen den Kapiteln Doppelseiten mit kleinen Faktenkästchen, in denen man nütziche Infos gesammelt hat.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Ziegenkäse-Frühlingszwiebel-Quiche: Diese Quiche benötigt nur eine handvoll Zutaten und ist super aromatisch. Ich habe mich nicht ganz an das Rezept gehalten und die Frühlingszwiebeln zu Röllchen geschnitten und nicht im Ganzen gelassen. Ein tolles, schnelles Abendessen!

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Schoko-Kuchen für Faule: Ein großartiger Kuchen, der innerhalb weniger Minuten zusammengerührt ist. Statt Eiern und Butter / Öl o.ä. kommt Mayonnaise in den Teig. Die Ganache oben drauf gibt dem Ganzen natürlich den zusätzlichen Kick.

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Erdbeer-Scones: Noch so ein super einfaches Rezept! In den Teig kommen weder Eier, noch Butter o.ä.. Stattdessen sind enthalten: Mehl, Backpulver, weiße Schokolade, Erdbeeren, Sahne und Limo. Super schnell gemacht, einfach, man benötigt nur eine Schüssel und eine Gabel. Das perfekte Gebäck, wenn es schnell, einfach und trotzdem besonders sein soll.

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Mein Fazit: Ich denke, meine Meinung zu dem Buch kam schon sehr gut heraus: Ich liebe die Gestaltung, die Vielfalt der Rezepte, die Auswahl der Zutaten und die Vielfältigkeit der Gelegenheiten, die mit diesen Backwerken abgedeckt werden können. Alle drei Rezepte konnten auf ganzer Linie überzeugen. Das ist alles unheimlich toll gelungen und ich empfehle euch beide Versionen sehr gern weiter!

 

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Das Buch „Backen macht glücklich“ umfasst 290 Seiten, kostet 30 Euro und erschien in der Edition Fackelträger.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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Eine Antwort »

  1. Pingback: Schokokuchen für Faule | Becky's Diner

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