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Rezension: Paleo – Küche für Genießer

Veröffentlicht am

Heute möchte ich euch das erste Paleo – Buch vorstellen. Es handelt sich um „Paleo-Küche für Genießer“ von Danielle Walker und dieses war auch das erste Buch, das ich mir genauer angeschaut habe, als ich mit der Beschäftigung mit Paleo begonnen habe.

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Danielle Walker leidet an einer Autoimmunkrankheit, die sich unter anderem in extrem schweren Bauchschmerzen äußert, die sie schon zu vielen langwierigen Krankenhausaufenthalten zwangen. Da sie sich nicht ausschließlich mit Medikamenten vollstopfen wollte, experimentierte sie mit Nahrung und fand heraus, dass es ihr mit der sogenannten Speziellen Kohlenhydratdiät (SCD) deutlich besser ging. Als sie später von der Paleo-Diät erfuhr und noch die restlichen Nahrungsmittel wegließ, ging es ihr noch viel besser und seid sie sich nach den Paleo-Regeln ernährt, kann sie ein nahezu normales Leben führen. Solche Geschichten habe ich im Zusammenhang mit Paleo jetzt schon öfter gelesen und natürlich sind sie es auch, die eine bestimmte Ernährungsweise erfolgreich werden lassen.

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Das Buch ist aus meiner Sicht sehr gut für Einsteiger geeignet, weil zu Anfang sehr gut die Basis von Paleo erklärt wird, es gibt eine Übersicht über erlaubte Lebensmittel und auch speziellere Zutaten, die oft verwendet werden, werden einzeln vorgestellt. Es gibt insgesamt rund 160 Rezepte, unterteilt in neun Rezeptkapitel zu den Themen:

  • Start in den Morgen
  • Snacks
  • Suppen, Salate und Beilagen
  • Hauptspeisen
  • Für das Kind in uns
  • Muffins, Brot und Frühstückskuchen
  • Süße Versuchungen
  • Grundrezepte
  • Getränke für Genießer

Da die Paleo-Küche insgesamt ziemlich fleischlastig ist, habe ich mich vor allem auf die Grundrezepte und die Gebäcke und Süßigkeiten gestürzt. Vor allem bei den süßen Rezepten werden einige Zutaten erst einmal als Grundstock in der Vorratskammer benötigt, die ich vorher nicht in selbiger hatte. Konkret heißt das: Ihr müsst erst einmal Kokosfett, Kokosöl, Kokosmilch, Kokosmehl, Kokos(blüten)zucker (ja, man sollte Kokos mögen…), Kakaobutter und Stevia besorgen, bis ihr die meisten Rezepte ausprobieren könnt.

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Kokos – Karamellsauce

Ein schönes, großes und klares Bild begleitet jedes Rezept und macht Lust, direkt in die Küche zu laufen und den Kochlöffel zu schwingen. Die Rezepte sind alle gut und klar beschrieben und werden jeweils von einem kleinen Text eingeleitet, der zusätzliche Infos über Geschichte, Geschmack oder Variationsmöglichkeiten enthält.

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Paleo – Ketchup auf Brotfrikadellen-Bagel

 

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:

Bananen – Porridge: Bis auf die Einweichzeit über Nacht ist dieses Bananen-Porridge auf Kokos-Nussbasis wirklich super schnell gemacht und schmeckt darüber hinaus auch noch richtig gut! Da mir die Masse etwas zu dick erschien, habe ich noch etwas mehr Wasser hinzugefügt.

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Cremiger Schokokuchen mit gerösteten Haselnüssen: Dieser Kuchen ist im Prinzip eine dicke Ganache auf einer Kokosmilch-Honig-Basis. Allerdings wurde mein Kuchen nicht fest, halbgefroren war er aber sehr lecker. Ich habe ihn statt in einer großen Form in kleinen Silikon-Muffinformen gekühlt, so hatte man gleich portionierte Küchlein, was ich sehr praktisch fand.

Was macht Schokokuchen noch besser? Karamellsauce!

Was macht Schokokuchen noch besser? Karamellsauce!

Karamellsoße: Aus Honig, Kokosmilch, Kokosfett und etwas Salz kann man eine wunderbare Karamellsauce kochen. Sehr fein!

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Tomatenketchup: Was der Altsteinzeitmensch zu seinem Braten gegessen hat? Natürlich Tomatenketchup! Ok, Spaß beiseite: Danielle Walker schreibt in ihrem Buch, dass die Ketchup früher sehr gern gegessen hat und so lange experimentiert hat, bis sie eine feine Paleo-Alternative gefunden hatte. Experiment geglückt, dieses Ketchup wird es bei uns bestimmt noch öfter geben!

Mein Fazit: Von diesem Buch bin ich wirklich begeistert. Die Rezepte, die ich ausprobiert habe, haben fast alle (vgl. Schokokuchen) perfekt funktioniert und waren sehr lecker. Einziger Minuspunkt sind die teils schwer und teuer zu beschaffenen Zutaten. Paleo oder nicht, ich blättere im Moment unheimlich gern durch das Buch und meine Nachmachliste ist noch lange nicht leer.

 

Und das Beste? Ihr könnt das Buch gerade bei mir gewinnen. Mit einem Klick auf das folgende Bild oder HIER geht es zu den Teilnahmeregeln:

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Das Buch „Paleo – Küche für Genießer“ von Danielle Walker umfasst rund 370 Seiten, kostet als Buch 24,99 Euro oder als E-Book 19,99 Euro und ist im Verlag books4success erschienen. Ihr könnt das Buch beispielsweise direkt HIER beim Verlag bestellen.

Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar!

 

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  1. Pingback: Rezension: Paleo – Power Every Day | Becky's Diner

  2. ich frage mich nur (mit einem Lächeln) wo die Steinzeitmenschen hier die Kokosnüsse hernahmen?

    Antwort
    • Ja, die Frage stelle ich mir auch schon die ganze Zeit. 😉

      Antwort
      • ist halt schon lange her… so wirklich werden wir das nie erfahren. Und was besagter Mensch zu unsrer Interpretation seiner Ernährung sagen würde glücklicherweise auch nicht….

        Antwort
        • Nein, das stimmt. 😉 Wobei die Paleo-Anhänger ja (zum Glück) auch nicht behaupten, dass die Sachen genau so in der Altsteinzeit gegessen wurden.

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