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Gebackener Kürbis & Tofu nach Diana Henry

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Definitiv hat jetzt wieder die Zeit angefangen, zu der es eine echte Herausforderung ist, ein halbwegs vernünftiges Bild von unserem Abendessen zu machen. Das werdet ihr hier auch sehen, denn als das Gericht fertig auf dem Tisch stand, war die Sonne schon weitergezogen… Deswegen habe ich nur ein Zwischenstandsbild für euch. Da das Gericht aber unheimlich lecker war und einfach perfekt in die Jahreszeit passt, möchte ich euch das Rezept trotzdem nicht vorenthalten!


Was gibt es also? Einen gebackenen Kürbis mit Tofu und einer tollen Marinade aus Sojasauce, Honig, Chili und Ingwer. Die Kombination aus dem Kürbis und den warmen Gewürzen sind einfach toll für den grauen Herbst!

Zutaten:
400 g fester Tofu
900 g Kürbis
3 EL flüssiger Honig
6 EL Sojasauce
1 EL Chiliflocken
etwa 2 cm Ingwer, geschält und fein gehackt
60 ml Erdnussöl
6 Knoblauchzehen (oder auch etwas weniger, wenn ihr mögt)
Salz, Pfeffer
3 TL Sesamsamen
2 Frühlingszwiebeln
1 Backblech, ausgelegt mit Backpapier
Zubereitung:
Zuerst den Tofu entwässern: Dazu den Tofu zwischen einige Lagen Küchenpapier oder Küchenhandtücher legen, auf ein Schneidebrett legen und mit etwas beschweren. So 30 – 60 Minuten stehen lassen.
In der Zwischenzeit den Kürbis schälen (außer ihr verwendet Hokkaido, dann nur gut waschen), entkernen und in etwa 2 cm breite Schnitze schneiden. In eine größere Schüssel geben.
Dann die Marinade zubereiten: Dazu Honig, Sojasauce, Chili, Ingwer, Erdnussöl und Knoblauch in einer kleinen Schüssel verrühren. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Ofen auf 200 °C vorheizen.
Den Tofu auspacken und ebenfalls in etwa 2 cm Schnitze schneiden. Zusammen mit dem Kürbis auf das Blech legen. Die Marinade darüber gießen. Im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten backen, bis der Kürbis eine schöne braune Farbe bekommt.
In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln säubern, die Enden abschneiden und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Den Kürbis aus dem Ofen nehmen, mit dem Sesam und Frühlingszwiebeln bestreuen und am besten warm genießen.
Wir haben dazu Couscous gegessen. Auch Reis und frisches Brot passen bestimmt toll.
Guten Appetit!

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Ihr habt dieses oder ein anderes meiner Rezepte ausprobiert? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen! Gerne mit Bild für meine Nachgemachtseite!

Oder markiert mich bei Instagram gerne mit @beckyskoestlichkeiten.

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Das Originalrezept stammt aus dem neusten Buch von Diana Henry: „Aus dem Ofen“.
Ich liebe Ofengerichte, weil man sie meist gut vorbereiten kann und der Ofen übernimmt dann (zeitlich gesehen) die meiste Arbeit und man hat Zeit, sich um anderes zu kümmern. Sehr praktisch!
Nun ist es bei Diana Henry so, dass sie recht fleischlastige Rezepte entwickelt, weswegen die vegtarische Auswahl in diesem Buch eher überschaubar ist. Man hat von dem Buch auf jeden Fall mehr, wenn man auch Fleisch isst. Die Gerichte strahlen alle eine ganz eigene Heimeligkeit aus. Gleichzeitig finde ich, dass sich an einigen Stellen das Kochleben komplizierter gemacht wird, als es sein müsste… Deswegen habe ich das obige Rezept auch etwas in der Zubereitung abgewandelt. Die Zutaten sind insgesamt gut zu beschaffen.
Mein Fazit: Das Buch richtet sich in meinen Augen am ehesten an Hobbyköche, die etwas mehr Zeit auch für Ofengerichte investieren wollen. Am besten man ist Fleischesser, dann hat man deutlich mehr Auswahl. Gut gefällt mir, dass die Gerichte alle einen eigenen Twist haben, immer mal Zutaten neu kombiniert werden und man so neue Geschmackskombinationen kennenlernt.

 

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Das Buch „Aus dem Ofen“ von Diana Henry umfasst 240 Seiten, kostet 28 Euro und erschien im Ars vivendi Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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