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Schlagwort-Archive: Eckart Witzigmann

Zweierlei Bärlauchgrundrezepte: Butter und Creme

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Bärlauch! Die Blogs in letzter Zeit sind voll damit, gestern endlich habe ich auch bei uns den ersten gesichtet und natürlich gleich zugegriffen. Seit ich das Kraut für mich entdeckt habe, benutze ich es sehr gern und freue mich, wenn ich es im Supermarkt entdecke. Der Geschmack ist frisch, leicht knoblauchig, würzig und dabei trotzdem irgendwie grün. Solltet ihr ihn noch nicht oder länger nicht mehr probiert haben, habe ich heute gleich zwei einfache Grundrezepte mitgebracht. Beide sind schnell hergestellt, sind recht pur und so kommt das Bärlaucharoma voll zur Geltung.

Wusstet ihr, dass wir es Eckart Witzigmann, einem der Jahrhundertköche, zu verdanken haben, dass wir wieder Bärlauch essen? Es war lange Zeit in Vergessenheit geraten und fast vollständig aus den Küchen verschwunden. Als Eckart Witzigmann zusammen mit seinem Freund Henry Levy vor rund 40 Jahren einen Spaziergang im Englischen Garten in München unternahm, stolperten sie durch Zufall über einige Pflanzen, nahmen sie mit in den berliner Botanischen Garten und ließen die Blätter bestimmen. Es stellte sich heraus, dass die mysteriösen Blätter Bärlauch waren, seitdem entwickelte Witzigmann immer mehr Rezepte mit dem Kraut und sorgte damit dafür, dass wir heute Bärlauch wieder im Supermarkt finden können. Warte, hier geht es weiter! …

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Rezension: Serviert von Roland Trettl

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Früher habe ich Bücher geradezu verschlungen. Die Büchereien der Umgebung waren nie lange vor mir sicher und ich konnte Bücher in minimaler Zeit lesen – nicht, weil ich musste, sondern weil ich einfach keiner dieser Langsamleser war und bin (was keine Wertung ist). Dann, irgendwann wurde das aber immer weniger… Ich las Mathematikbücher über Tropische Geometrie, über Zahlentheorie und alles Mögliche andere, was mir in die Finger fiel. Und seit ein paar Jahren lese ich nun vor allem Kochbücher. Die Art des Lesens ist bei diesen drei „Gattungen“ auf jeden Fall unterschiedlich und so geschah heute etwas, was tatsächlich schon länger nicht mehr der Fall gewesen war (gut, es gab drei Ausnahmen in diesem Jahr, dazu unten mehr): Die Postbotin brachte mir ein Nicht-Kochbuch und ich habe es im Laufe dieses Tages gelesen. Ich konnte einfach nicht anders, immer wieder nahm ich es zur Hand und nun möchte ich euch von diesem Werk berichten.

Was mir die Postbotin da Magisches brachte? Das Buch „Serviert“ von Roland Trettl! Ja, es geht um etwas Kulinarisches, sonst würde es nicht so gut in diesen Rahmen passen, aber es ist kein Kochbuch.

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Warte, hier geht es weiter! …