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Archiv der Kategorie: Klassiker

Quarkauflauf mit Sauerkirschen

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…oder auch die Frage danach, wie Heimat schmeckt.

Verknüpft ihr eigentlich Essen auch stark mit Erinnerungen? Bei bestimmten Kombinationen von Fett, Zwiebeln und Mehl denke ich beispielsweise sofort und ohne es zu steuern an meine Großmutter. Wenn ich meiner Kleinen ein Brot in Dreiecke schneide, denke ich an meinen Vater, der das manchmal machte (das Brot schmeckte dann wie durch Zauberhand gleich viel besser!). Wenn ich Avocados esse, denke ich an meinen Schüleraustausch nach La Rochelle, der an sich nicht besonders toll war, in dem ich aber die besten Avocados meines Lebens gegessen habe. Wenn ich Shortbread esse, denke ich daran, wie mein Freund und ich eine große Dose davon in Inverness kauften und im strömenden Regen im Auto welche aßen. Ich könnte ewig so weitermachen…

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Rezension: Pimp your Toast

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Nächste Woche startet sie schon wieder: Die Leipziger Buchmesse! Und da in diesem Frühjahr wieder viele tolle Bücher herausgekommen sind (und noch werden), werde ich euch diese Woche einige davon vorstellen. Ihr dürft euch also auf eine Rezensionswoche freuen!

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Belegte Brote, das ist (hierzulande) wohl einer der Frühstücksdauerbrenner schlechthin… Was kommt bei euch auf’s Brot? Käse? Marmelade? Nutella? Wie wäre es denn mal mit etwas Neuem auf die Brote? Genau hier setzt das Buch „Pimp your Toast“ an. Es soll Schluss gemacht werden mit den immer gleichen Belägen, die Brote sollen kreativer werden. Schön und gut, aber hält das Ganze einem Praxistest stand?

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Zuerst einmal zum Aufbau des Buches: Es beginnt mit einer Übersicht über verschiedene Brotsorten, die alle in Bild und kurzem Text vorgestellt werden. Das beginnt beim klassischen Toast, geht über Schwarzbrot, hin zu Bagels, Pan Pugliese und Tortillafladen. Insgesamt 20 Sorten werden hier aufgeführt. Warte, hier geht es weiter! …

Bananen – Schokoladen – Gugelhupf

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Eigentlich sollte heute ein ganz anderer Artikel online gehen – über einen gesunden Hirseauflauf, den man prima zum Frühstück essen kann. Stattdessen habe ich euch einen richtig feinen Soulfood-Kuchen mitgebracht: Banane + Schokolade + Kuchen = Stimmungsaufheller.

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Kennt ihr solche Tage, an denen sich das Wetter nicht recht entscheiden kann, wie es werden soll? An denen es nie richtig hell wird? An denen es direkt Schneematsch vom Himmel „schneit-regnet“? So ein Tag war bei uns der letzte Sonntag! Und auch wenn es eigentlich albern ist, hat mir das Wetter auf die Stimmung geschlagen. Zu allem Überfluss hatte ich mir kurz vorher noch die Hand blöd eingeschnitten und ich hatte zu nichts wirklich Lust, aber einfach rumsitzen ging natürlich auch nicht. Da musste ein Kuchen her und zwar ein richtig glücklich machender! Und wenn ihr auch manchmal solche Tage habt, dann habe ich hier genau den richtigen Kuchen mitgebracht!

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Knuspermüsli mit Samen, Cranberries und Kokos

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Ein großer Frühstücker bin ich nicht, davon hatte ich ja letzt schon einmal ausführlicher berichtet (KLICK!). Trotzdem habe ich in den letzten Wochen gleich zwei Mal Müsli gebacken und das erste davon möchte ich euch heute vorstellen.

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Mitgebracht habe ich euch ein klassisches Knuspermüsli oder Granola. Es ist voll mit feinen Haferflocken, vielen Samen und Kernen und als i-Tüpfelchen gibt es noch Cranberries und Kokosraspel oben drauf. Das Müsli wird schön knusprig, aber nicht so, dass man Angst um seine Zähne haben müsste. Besonders süß ist es nicht, bei Bedarf könnt ihr es aber natürlich süßer machen, mir gefiel es so gut.

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Eine heiße Schokolade und die Geheimnisse von Schokolade

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Heute habe ich mal eine Art Blitzvorstellung eines Buches für euch: Das Buch ist noch nicht einmal eine Woche bei mir und schon gibt es die Rezension für euch. Warum? Weil ich das Buch für ein super Weihnachtsgeschenk für Chocoholics halte!

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Der Comiczeichner Franckie Alarcon hat ein Jahr lang den Chocolatier Jacques Genin aus Paris begleiten dürfen. Dabei durfte er einen Blick in jeden Schritt der Arbeit im Atelier werfen. Es geht um die Ideenfindung für neue Kreationen, der Zeichner darf auch selbst einiges ausprobieren und berichtet davon und sogar die Kakaoplantagen besucht er. Abgerundet wird das Buch von einigen Rezepten des Meisters. Warte, hier geht es weiter! …

Rezension: Kuchentratsch

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Kuchentratsch heißt nicht nur das Buch, was ich euch heute vorstellen möchte, sondern auch ein kleines Münchner Unternehmen, das von Katrin Blaschke und Katharina Mayer gegründet wurde. Sie bieten dort einen Ort und Zutaten zum Backen, Seniorinnen (im Buch immer „Omas“ genannt) treffen sich dort, backen und schließlich werden die Kuchen verkauft. In diesem Buch nun sind einige der Geheimrezepte gesammelt worden, sodass jeder seinen eigenen Omakuchen zu Hause backen kann.

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In diesem Buch verraten 8 Omas ihre insgesamt 24 Lieblingsrezepte für Kuchen jeder Art. Die Rezeptauswahl ist so, wie ich sie erwartet habe: Sehr klassisch und bodenständig. Warte, hier geht es weiter! …

Rezension: Einfach genießen mit Nigel Slater

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Nigel Slater ist einer dieser Menschen, von denen ich selbstverständlich schon jede Menge gehört habe. Wie könnte man auch nicht, schließlich ist er weltweit einer der wichtigsten Food-Journalisten, Autor vieler Kochbücher und seine Autobiographie wurde sogar bereits verfilmt. Trotzdem habe ich persönlich mich noch nie näher mit seinen Werken beschäftigt oder Rezepte von ihm nachgekocht. Als ich nun die Gelegenheit bekam, die Neuveröffentlichung von „Einfach Genießen – Kochen Schritt für Schritt“ genauer zu begutachten, ergriff ich sie sofort. Der offizielle Erscheinungstermin ist heute, ihr könnt das Buch also tatsächlich ab sofort bekommen.

Es handelt sich hier um ein Grundlagenkochbuch, das aber nicht nur für den absoluten Anfänger in der Küche geeignet ist. Klingt wie ein Widerspruch? Ist es nicht, denn viele Hobby-Köche halten sich sklavisch an Rezepte und genau dies will Slater ihnen austreiben.

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Kräuterbaguette

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Grillt ihr eigentlich viel und gern? Dann seid ihr bestimmt immer auf der Suche nach leckeren Beilagen. Passend dazu habe ich euch heute einen echten Klassiker mitgebracht: Kräuterbaguette. Kann man kaufen, kann man aber viel besser selber machen. Das ist leckerer, günstiger und dauert auch nicht lange in der Vorbereitung.

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Becky und der Mürbeteig, ein Drama in mehreren Akten…

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Mürbeteig und ich sind irgendwie keine Freunde und langsam befürchte ich, dass sich das auch in näherer Zukunft nicht ändern wird…

Als ich vor Kurzem ein tolles Kinderkochbuch in den Händen hielt (genaueres dazu bald) und meine Kleine kurz danach auch noch meine Keksausstecher in die Finger bekam, war klar, dass das Keksrezept mit auf die Ausprobierliste kommen würde.

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Schokoladen – Fondant – Küchlein (mit flüssigem Kern)

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Manchmal liest man Rezepte in Backbüchern, bei denen man sofort weiß: „Das ist meins, das wird mir schmecken!“ Kennt ihr das auch?

Vor einer Weile habe ich bei Fanny ein Exemplar ihres Backbuches „Fannys Patisserie“ gewonnen, das gerade auf Deutsch erschienen ist. Ich habe mich riesig gefreut, gefällt mir doch die französische und die britische Küche sehr und die Kombination aus beidem konnte nur toll werden, dachte ich mir. Als das Buch dann bei mir eingetrudelt war, sprang mich dieser schnelle Schokoladen – Fondant – Kuchen förmlich an! Ein weiteres Weilchen später kam einer dieser Tage, an denen nichts klappt, alles runterfällt, es draußen stürmt und selbst der Smoothie nicht gelingen will… An diesem Tag erinnerte ich mich an den Kuchen von Fanny…

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Zweierlei vom Ingwer: Ingwerlikör und kandierter Ingwer

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Die folgenden beiden Rezepte probiert man am besten gleich gemeinsam aus, dann hat man kaum etwas zum Wegwerfen, sondern verwendet alles.

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Ich möchte euch heute eines meiner Weihnachtsgeschenke zeigen: Meine Großmutter liebt kandierten Ingwer und immer wieder welchen zu kaufen, war mir jetzt doch endgültig zu einfach und irgendwie auch zu blöd. Also habe ich mich etwas umgeschaut und aus mehreren Rezepten mein eigenes Rezept für kandierten Ingwer zusammengebaut. Da man nach dem Kochen des Ingwers einen Ingwersirup übrig hat, habe ich daraus auch noch gleich einen Ingwerlikör zusammengerührt – wer mag kann den Sirup aber auch einfach als Sirup übrig lassen und verwenden.

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Chai – Sirup und Rum – Kandis

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Herbst- und Winterzeit ist Teezeit, zumindest für mich! Während des Frühlings und Sommers habe ich meist keine große Lust, Tee zu trinken, im Herbst dafür sehr wohl mal. Und so habe ich für mein Schokokuss und Zuckergruß – Paket auch einen Chai-Sirup gekocht, den ich euch heute gern zeigen möchte. Außerdem mit im Paket war ein Rum-Kandis, der typisch für die friesische Teetied ist.

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Schokoladen – Gugelhupf

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Ich muss euch vorwarnen, ich schreibe diesen Text noch ganz unter dem Eindruck dieses Kuchens und befinde mich gewissermaßen im Schokoladendelirium. Ich bin also gerade voreingenommen und nur bedingt zurechnungsfähig.

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Wer beim ersten Lesen der Überschrift gedacht haben sollte: „Oh, ein Schokoladen-Gugelhupf, dafür habe ich schon 10 Rezepte, das braucht doch jetzt wirklich niemand mehr…“, dem sei gesagt: So etwas dachte ich ehrlich gesagt auch. Es ergab sich aber, dass ich einen recht einfachen, schnell zu machenden Kuchen suchte, natürlich gern mit Schokolade. Und da ich ein neues Rezensionsexemplar an diesem Tag bekommen hatte, suchte ich darin. Sinngemäß dachte ich so etwas wie: „Bei einem Schoko – Gugelhupf kann man doch eigentlich nicht großartig daneben lieben, also probieren wir den mal aus!“ Und ich bin SO froh, dass ich diesen Kuchen gebacken habe! Er ist unfassbar schokoladig, saftig, aber nicht matschig, kein bisschen sandig-trocken und die Glasur rundet das Ganze noch optimal ab. Er ist großartig!

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Pochiertes Ei – Ein Versuch in zwei Akten

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Habt ihr schon einmal ein Ei pochiert? Ich bis vor Kurzem nicht.

Ein bisschen Angst hatte ich ja vor der Zubereitung, das muss ich zugeben. Würde sich das Ei im Wasser einfach gleichmäßig verteilen? Nichts mit einer schönen runden Form? Dabei sieht ein pochiertes Ei so unscheinbar aus…

Nun habe ich zwei neue Kochbücher, die ich beide zum Rezensieren bekam und in beiden gab es jeweils ein Rezept für pochiertes Ei. Zwei Bücher, zwei Köche, zwei Methoden. Also beschloss ich: Ich mache die Probe beider Rezepte und erzähle euch darüber.

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Zweierlei pochiertes Ei auf grünem Salat, Rote Beete – Salat und mit einem Käse-Tomaten-Brot.

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Bounty Milchreis

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Langsam wird es Herbst und damit kehren die Tage wieder, an denen man einfach ein bisschen Soulfood braucht. Milchreis ist wohl für viele genau das: Ein einfaches Wohlfühlessen! Gewissermaßen als Übergang zwischen Sommer und Herbst habe ich euch heute einen Bounty-Milchreis mitgebracht. Warmer Milchreis mit Schokolade und Kokosraspeln, was für eine schöne Kombination.

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Supersaftiges Weißbrot nach Leila Lindholm

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Inzwischen hat mich das Wanderbuch erreicht und ich darf euch heute mein erstes Rezept daraus vorstellen. Bei der Wanderbuchaktion, von der ich euch HIER schon mal kurz berichtet hatte, geht es darum, dass „Backen mit Leila“ von Leila Lindholm eine Reise quer durch 28 Bloggerküchen durch ganz Deutschland unternimmt. Initiiert wurde das Ganze von Bettina von Homemade & Baked. Bei ihr könnt ihr auch nachschauen, was die anderen Teilnehmerinnen sich aus dem Buch ausgesucht haben. Wer zwischendurch immer mal nachschauen möchte, findet auch an meiner Sidebar einen Banner zur Aktion, der mit ihrer Seite verlinkt ist.

Leila ist in Norddeutschland eingetroffen und wurde erst einmal beschnuppert...

Leila ist in Norddeutschland eingetroffen, dieser Ureinwohner näherte sich vorsichtig…

Das Buch traf also bei mir ein und es war gar nicht so leicht, sich für ein Rezept zu entscheiden: Das Buch ist unfassbar vollgepackt mit lecker aussehenden Kuchen, Muffins, Scones, Keksen, weißem und dunklem Brot und allem, was man sonst so backen kann. Da ist wirklich für jeden etwas dabei, da bin ich sicher. Es gibt einen zu erkennenden schwedischen Einschlag, es hätten aber durchaus noch ein oder zwei weitere schwedische Gebäcke sein dürfen, finde ich.

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Overnight Oats (Grundrezept und zwei Rezepte)

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Oder auch die Frage: Neuer Name, altes Produkt, besserer Geschmack?

Es gibt ja immer wieder Essen / Gerichte / Zubereitungsweisen, das / die als Poweressen verkauft werden. Ich stehe so etwas prinzipiell eher skeptisch gegenüber, aber man kann sie ja mal ausprobieren. Über den Chia-Pudding hatte ich vor einiger Zeit schon mal im Rahmen der Weltreise geschrieben. Wer mag, kann den Artikel HIER lesen.

Auch die Overnight Oats ziehen schon lange ihre Kreise in der Blogosphäre und ich habe mir immer gedacht, dass das eigentlich nur ein netter, englischer Name für etwas ist, dass es bei uns früher auch schon gab. Haferflocken, die über Nacht eingeweicht werden und dann am nächsten Morgen gegessen werden können, sind für mich nichts Neues gewesen und ehrlich gesagt mochte ich sie früher nicht wirklich. Aber als neugieriger Mensch, dachte ich mir, dass es einen Versuch wert ist: Vielleicht schmecken sie mir ja jetzt und ich werde doch noch der große Fan.

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Bananen Brownies

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World Baking Day und kein Post auf Becky’s Diner? So geht’s ja nicht! Deswegen kommt hier noch mein Beitrag zu diesem tollen Tag!

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Ich habe euch heute etwas ganz besonders Schokoladiges mitgebracht! Diese Brownies sind so schokoladig, saftig, fudgig, …, dass mir eigentlich die Worte fehlen. Die Bananen sorgen noch für zusätzliche Cremigkeit und ich finde sie einfach perfekt so!

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Nussecken zum Grand Prix Finale

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Heute ist Grand Prix – ja, ich weiß, es heißt nun Eurovision Song Contest, aber ich sage so gern Grand Prix de la chanson d’Eurovision, das klingt doch viel schöner! Egal, heute ist also Grand Prix Finale in Kopenhagen und für mich ist das ein Pflichttermin im Jahr. In Düsseldorf 2011 war ich live dabei und das war ein lustiger Abend.

 

Nun ist es also wieder so weit und was nicht fehlen darf, sind Nussecken! Das folgende Rezept stammt ursprünglich aus irgendeiner Frauenzeitschrift und ist angeblich das Originalrezept von Guildo Horns Mutter. Ob das nun stimmt oder auch nicht: Die Nussecken werden wunderbar saftig, nussig und einfach genau so, wie Nussecken sein sollten.

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Milchreiskuchen / -auflauf

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Endlich gibt es hier auch mal wieder etwas Neues! Ich habe euch heute einen leckeren Milchreiskuchen mitgebracht, den man entweder als Kuchen zur Teatime oder als Auflauf zum Mittagessen servieren kann. Bei uns gab es ihn in Begleitung einer Vanillesauce als eine süße Hauptspeise.

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Ich persönlich mag Milchreis am Liebsten kalt und recht dick gekocht, aber in dieser kuchigen Variante schmeckt er sowohl frisch aus dem Ofen, als auch kalt am zweiten Tag noch sehr gut. Unterschätzt aber nicht, wie sättigend er ist!

Auf jeden Fall solltet ihr dazu eine Sauce servieren: Vanillesauce, Schokoladensirup, Apfelmus, warme Kirschen und so weiter und so fort passen alle wunderbar. Für ein pures Schokoladenvergnügen kann ich mir auch die Hot Fudge Sauce gut vorstellen.

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Natürlich müsst ihr keinen Milchreis extra für den Kuchen neu kochen. Solltet ihr noch welchen übrig haben, nehmt davon einfach 200 g ab und verwendet diesen fertigen. Eventuell müsst ihr dann die angegebene Zuckermenge etwas reduzieren.

Das Originalrezept habe ich bei Carina gefunden, einer lieben Bloggerin, die vor nicht allzu langer Zeit einen Gastpost über Persische Küche für die kulinarische Weltreise geschrieben hat und die auf ihrem Blog Raspberrysue leckere Dinge und schöne DIYs vorstellt.

Und wie esst ihr euren Milchreis am Liebsten?

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Zutaten:

50 g Milchreis

200 ml Milch

200 g Butter

180 g Zucker

1-2 EL Vanillezucker

1 Prise Salz

n. B. 1/2 TL Zimt

3 Eier

370 g Mehl

1 Pck. Backpulver

1 Auflaufform, 20 x 30 cm Kantenlänge, gut eingefettet und gemehlt

Zubereitung:

  • Als erstes wird der Milchreis gekocht: Dazu den Milchreis mit der Milch in einen kleinen Topf geben, das Ganze unter Rühren einmal aufkochen lassen. Wer Zeit hat, lässt das Ganze nun einfach in paar Minuten kochen, macht dann die Platte aus und lässt den Milchreis einfach gar ziehen. Ansonsten bereitet ihr den Milchreis nach Packungsanleitung zu. Den Milchreis danach abkühlen lassen.
  • In einer Rührschüssel Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zimt zu einer homogenen Masse verschlagen. Dann die Eier unterrühren.
  • Den abgekühlten Milchreis darunter rühren (es sollten ca. 200 g sein, bei mir kam das mit obigen Mengenangaben ziemlich genau hin).
  • Mehl und Backpulver dazu geben und alles zu einem homogenen Teig verrühren.
  • Den Teig in die Auflaufform geben, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen ca. 40 – 50 Minuten backen. Die Oberfläche sollte schön braun sein und ein hinein gestecktes Holzstäbchen sollte sauber wieder heraus kommen.
  • Leicht abkühlen lassen und warm oder kalt mit einer Vanillesauce und / oder Früchten genießen.

Guten Appetit!

Gemüselasagne

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Habt ihr manchmal noch etwas Gemüse von anderen Gerichten übrig? Hier eine Zwiebel, dort ein paar Mohrrüben, hier eine Hand voll Erbsen, eine Tomate und so weiter? Ich habe hier eine wunderbare Idee für euch mitgebracht, wie ihr dieses ganze schöne Gemüse lecker verwerten könnt und zwar… *Trommelwirbel*… in einer Gemüselasagne!

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Nun gut, so eine Lasagne nach meiner ersten Intuition, wenn ich an Lasagne denke, ist es eigentlich nicht. Es gibt keine tomatige Sauce und auch keine Béchamelsauce. Stattdessen aber jede Menge Gemüse in einer sahnigen Sauce mit Kräutern, geschichtet mit Lasagneblättern und überbacken mit Mozzarella. Lecker!

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Kartoffelklöße

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Wer sagt eigentlich, dass man Klöße nur im Winter und zu hohen Festtagen essen darf? Ich mag Klöße sehr und so habe ich mich nun endlich mal daran gemacht, auch Kartoffelklöße von Anfang bis Ende selbst herzustellen – denn ich muss es zugeben, dass ich das bis jetzt noch nie gemacht hatte.

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Selbstgemachtes Nutella oder auch der schokoladigste Brotaufstrich der Welt

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Ich hatte euch ja schon vor einer Weile von dem tollen Blog-Event von Feed me up before you gogo berichtet, bei dem es darum geht, abstruse, lustige, … Suchbegriffe zu bloggen, mit denen Menschen auf den eigenen Blog gestoßen sind, obwohl es scheinbar kein passendes Rezept dazu gab . Da Sabrina und Steffen ihr Event wegen Weihnachtsstress verlängert haben, habe ich noch einmal in der Liste meiner Suchbegriffe gestöbert und geschaut, womit ihr teilweise so auf meine Seite stoßt…

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Da gibt es viele Pancakes, sehr oft wird nach selbstgemachten Schokobechern gesucht, nach englischem Frühstück, nach Brownies, nach französischem Kürbiskuchen, nach Salted Caramel Ice Cream, nach Rote Beete Kuchen, … Alles durchaus nachvollziehbar, denn dazu gibt es ja passende Einträge.

Es wurden auch einige Fragen von euch in die Suchmaschinen eingetippt, von denen ich hier einfach mal kurz ein paar beantworte:

„Muss man bei Holunderblütensirup das Wasser kochend darüber gießen?“

Die Antwort lautet: Nein, muss man nicht. Viel wichtiger ist die Ruhezeit danach, in der das Aroma der Blüten ans Wasser abgegeben wird. Passende Rezepte mit Holunderblüten gibt es hier.

„Warum verbrennen meine Pancakes?“

Antwort: Vermutlich ist die Platte zu heiß gewesen. Einfach runterstellen und dem Ganzen Zeit geben, dadurch garen die Pancakes gleichmäßiger, brennen nicht an und alle sind danach viel glücklicher. Pancakes Rezept gefällig?

„Wie bekomme ich Schokoladensauce wieder flüssig?“

Ausführliche Antworten gibt es beispielsweise bei der Hot Fudge Sauce und der Schnellen Schokoladensauce nach Tim Mälzer oder auch beim frisch geposteten Schokoladensirup.

„Schmilzen Schnapsbecher beim Befüllen mit Schokolade?“

Das sollten sie eigentlich nicht, denn Schokolade schmilzt bei ca. 30 – 35 °C (je nach Kakaogehalt), ich denke, das sollten Schnapsbecher aushalten, auch die aus Plastik…

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Mich würde es brennend interessieren, mit was für Suchbegriffen ihr sonst so auf meinen Blog gestoßen seid, denn die allermeisten werden leider nicht angezeigt. Wer mag, kann es ja mal schreiben.

Nun aber zurück zum eigentlichen Event. Auch für den zweiten Beitrag habe ich mir einen Suchbegriffe ausgesucht und über diesen bin ich wirklich gestolpert und habe mich erst einmal gefragt, warum man so etwas sucht und dann vor allem, wie man damit bei mir landet. Er lautet… *Trommelwirbel* … „selber kochen“… Tja, jetzt staunt ihr bestimmt auch.

Der Begriff war so unspezifisch, dass er mir zwar sofort für das Event im Kopf hängen blieb, aber ich nicht so recht wusste, wie ich ihn gut umsetzen könnte. Meine persönliche Antwort lautet: Durch selbstgemachtes Nutella, denn wer mag diesen schönen schokoladigen Brotaufstrich nicht gern und man kann etwas noch besser schmeckenderes schokoladigeres ganz leicht selbst machen:

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Zutaten (für 2 – 3 mittelgroße Marmeladengläser):

200 g Zartbitter – Schokolade

320 g Kondensmilch

60 g Butter

2-4 EL Vanillezucker

Nach Belieben: Weitere Zutaten beispielweise kleingehackte Nüsse, Zimtpulver, Kokosflocken, …

 

Zubereitung:

  • Die Schokolade grob hacken.
  • Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und vorsichtig und unter ständigem Rühren erhitzen (nicht kochen lassen), bis man eine homogene Masse erhalten hat.
  • In die Gläser gießen und auskühlen lassen. Der Aufstrich hält sich im Kühlschrank für ein paar Wochen, wie lange genau weiß ich aber leider nicht.

Guten Appetit!

 

P.S. Hier noch einmal der Link zum Event:

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff (Verlängert bis zum 15. Januar 2014)

Porridge – Englisches Frühstück

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Blog-Events sind etwas wirklich Feines, wie ich finde: Man lernt dort nämlich jede Menge neue Blogs kennen, es gibt lauter Rezepte zu einem Thema und es ist wirklich immer wieder spannend, wie ein und dasselbe Thema von allen unterschiedlich interpretiert wird! (Und natürlich ist es auch schön, wenn man eine Kleinigkeit gewinnt.)

Feed me up before you go-go haben anläßlich ihres 2-jährigen Blog-Geburtstages zu einem Blog-Event aufgerufen, dass mal einen besonders tollen Titel hat:

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff (Einsendeschluss 18. Dezember 2013)

Die Idee ist einfach großartig, weil außergewöhnlich und wenn ihr auf ihrer Seite mal bei den Kommentaren stöbert, findet ihr unglaublich skurrile Suchbegriffe. „Hausfrauen in High Heels“ und „Huhn im Rückwärtsgang“ sind nur ein paar, die mir im Gedächtnis geblieben sind.

Ich muss zugeben, dass ich leider nicht ganz so witzige Suchbegriffe in meiner Statistik finden konnte, aber dafür habe ich sehr viele Leser, die über „Englisches Frühstück“ oder ähnliches auf meinen Blog stoßen, obwohl ich noch gar nicht so viel über englisches Frühstück geschrieben habe. Ich vermute stark, dass es mit meinen geliebten englischen Pancakes zu tun hat, aber ganz sicher bin ich nicht.

Lasst mich also heute einen ersten Beitrag zum englischen Frühstück schreiben, denn ich bin zwar eher ein Frühstücksmuffel, aber das liegt vor allem an meiner morgendlichen Faulheit. Wen mir nämlich jemand ein schönes Frühstück macht, dann verspeise ich es sehr gern und auch mit Rührei, gebackenen Bohnen, Tattie Scones und so weiter kann man mich keinesfalls irritieren, ganz im Gegenteil!

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Schottisches Highland – Porridge

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Klassische Ausstecherkekse

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Es weihnachtet doch schon sehr auf allen Blogs, die ich so lese… Um ganz ehrlich zu sein, bin ich noch nicht so sehr in Weihnachtsstimmung, aber man kann ja versuchen, dagegen anzubacken. Heute dazu auf dem Plan: Ausstecherkekse!

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Klassische Brownies

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Diese Brownies sind optimal, wenn der Nachbar über einem durchdreht und meint, eine spontane Partynacht einlegen zu müssen. Ansonsten gern auch für verregnete kalte Tage und nicht so sehr etwas für warme Sommertage. Wobei Schokolade ja eigentlich doch immer geht, vor allem als oben beschriebenes „Partyfood“…

Die Brownies sind insgesamt einfach großartig! Sie sind schokoladig, weich, saftig und wenn man nicht gestoppt wird, würde man sich am liebsten alle sofort einverleiben.

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Schokolade selber machen

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Habt ihr schon einmal Schokolade selber gemacht? Und ich meine damit nicht Schokolade kaufen, schmelzen, verfeinern und wieder in Formen gießen. Nein, ich meine, wirklich selbst herstellen!

Ich beschäftige mich schon lange mit Schokolade und natürlich sind die Basiszutaten wirklich sehr überschaubar – Kakao, Fett und Süßungsmittel – aber trotzdem habe ich nicht gedacht, dass man wirklich Schokolade selbst in einer vernünftigen Qualität zu Hause herstellen kann. Das ganze Conchieren, immer wieder Temperieren und so weiter, was dazu in den entsprechenden Büchern steht, kam mir da doch etwas aufwändig vor. Tatsächlich ist es aber möglich, eine ganz gute Schokolade auch in der heimischen Küche herzustellen!

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Rezension: „Backen – I love baking“ von Cynthia Barcomi

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Cynthia Barcomi ist besonders unter Foodbloggern und Berlin-Besuchern mit entsprechendem Interesse eine feste Größe. Ich habe diesem Hype eine ganze Weile nur zugeschaut und konnte mich nicht so recht dafür erwärmen. Aber wie immer gilt: Man sollte irgendwann doch einmal selbst ausprobieren, womit man es da eigentlich zu tun hat.

Frei nach diesem Motto zog dieses Jahr eines ihrer Backbücher in meine Backbuchsammlung ein und ich muss sagen: Der Kauf hat sich definitiv gelohnt!

Aus diesem Grunde möchte ich euch heute Barcomis drittes Buch und zweites Backbuch vorstellen. „Backen – I love baking“ heißt das gute Stück und das trifft schon mal genau, worum es in diesem Buch geht. Es wird gebacken, querbeet durch fast alle Gebiete.

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Bananenbrot

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Es hat viele Backbücher gedauert, bis eines von Cynthia Barcomi in meine Sammlung aufgenommen wurde. Schließlich ist aber doch ihr I love baking bei mir eingezogen und wurde sogleich getestet. Die erste Wahl fiel dank einiger überreifer Bananen auf das Bananenbrot. Das Rezept habe ich grob übernommen, nur den Zuckeranteil habe ich deutlich reduziert und mich als zusätzliche Zutaten einmal für Kokosflocken und Joghurtschokolade entschieden und ein anderes Mal für Nussschokolade.

Wie wurde nun das Bananenbrot? Es war sehr saftig mit einer schönen Kruste oben drauf. Am Leckersten war es ungefähr eine halbe Stunde bis Stunde, nachdem es aus dem Ofen gekommen war. Die Schokolade war noch schön flüssig, das Brot angenehm warm und mit einer Kugel Vanilleeis wäre es wohl nahezu perfekt gewesen. Am nächsten Tag war es ebenfalls sehr lecker und nicht minder saftig.

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Brownies à la Katharine Hepburn und David Lebovitz

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Gegen wunderbar schokoladig cremige Brownies ist ja eigentlich niemals etwas einzuwenden und so möchte ich euch heute aus mehreren Gründen ein schönes Rezept für welche präsentieren. Diese hier sind sehr traditionelle amerikanische Brownies, die noch innen weich sein müssen und eine leichte äußere Kruste haben.

Das besondere an diesen Brownies ist aber, dass das Originalrezept von Katharine Hepburn stammt und wohl nur etwas von David Lebovitz verändert wurde. Letzterer erzählt in seinem Artikel über diese Brownies, dass seine Familie früher Nachbarn der Hepburns war und Katharine berühmt für ihre Brownies gewesen sei.

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