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Rezension: What Katie ate

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Weiter geht es mit unserer Rezensionswoche und heute habe ich euch eines der ersten Blogger Kochbücher mitgebracht (zumindest, was meine Wahrnehmung angeht). Katie Quinn Davies‘ Buch ist bereits 2012 erschienen und nun ist es in einer neuen Auflage herausgekommen. Da mich das Buch 2012 schon angesprochen hatte, freute ich mich sehr, einen genaueren Blick hinein werfen zu lassen.

Im Buch finden wir zuerst einmal eine Einleitung, in der die Autorin erzählt, wie sie von ihrem ursprünglichen Beruf beim Bloggen, Rezepte entwickeln und Fotografieren gelandet ist. Anschließend präsentiert sie uns mehr als 100 Rezepte zu allen möglichen Themen, Gelegenheiten und Jahreszeiten. Jedes Rezept ist dabei bebildert – im teils etwas sehr beladenen Chabby Chic, was nicht so meine Leiblingsrichtung ist, aber das ist wie immer Geschmackssache. Den Rezepten an sich kann man gut folgen und sie sind verständlich erklärt.

Die verwendeten Zutaten sind problemlos zu beschaffen, das gefällt mir gut. Hier wird aus recht alltäglichen Zutaten etwas Leckeres kreiert. Für Vegetarier gibt es zwar auch einiges Herzhaftes, der Fokus liegt in diesem Bereich aber eher Fleisch. Was mir an den Rezepten an sich auffiel, ist, dass ich zwischendurch das Gefühl hatte, dass hier gezeigt werden wollte, wie aufwändig man auch als Nicht-Profi arbeiten kann. Da werden mehrfach einzelne Komponenten für Gerichte mehrere Stunden separat im Backofen geröstet oder ähnliches. Das ist zwar überhaupt nicht schwer, aber in meinen Augen nicht alltagstauglich und auch nicht gerade Ressourcen schonend, wenn man oft so kocht. Wer diese Art der Küche mag, den wird es nicht stören, mir kam es etwas unnötig vor an vielen Stellen.

 

Rezepte, die ich bereits getestet habe:
Baked Beans: Wir lieben Baked Beans und so teste ich auch gern mal Rezepte dafür. Diese hier sind gut, dank Brown Sauce (ich musste eine BBQ Variante nehmen) bekommen diese eine extra Tiefe. Insgesamt sehr lecker und recht einfach zu machen. An die von Jamie Oliver kommen sie allerdings nicht dran.

Kartoffelgratin: Keine Ahnung, wie viele Jahre es her ist, dass ich Kartoffelgratin gegessen habe… Viele! Aber wir hatten alle Zutaten im Haus und ich dachte mir, es könnte gut zu den Baked Beans passen. Tat es auch und einfach gemacht war es ebenfalls. Ich habe noch ein paar mehr Gewürze dazu gegeben, ansonsten ein prima Basic-Rezept.

Ein Rezept, was mich ganz besonders anspricht ist die Schoko Fudge Torte! Die sieht und liest sich wie ein Schokoladentraum! Mal sehen, wann ich die backen werde. Feiern gibt es im Moment und in den nächsten Monaten ja keine mit vielen Menschen, aber dann mache ich die Torte halt einfach nur für uns.

Mein Fazit: Das Buch ist für mich toll zum Blättern, ich würde sehr vieles davon auch gern probieren, aber der Aufwand schreckt mich ehrlich gesagt ab – gar nicht vom Können her, aber ich habe einfach keine Lust, den Ofen 4 Stunden für ein paar Tomaten laufen zu lassen… Insgesamt ein schönes Buch mit ein paar feinen Anregungen, mein neuer Favorit konnte es leider nicht werden.

 

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Das Buch „What Katie ate“ von Katie Quinn Davies umfasst 303 Seiten, kostet 24,99 Euro und erschien im Christian Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

 

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