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Rezension: Plants Only

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Das nächste Buch im Rahmen der Rezensionswoche ist das neue Werk von Gaz Oakley!

Das Buch kommt genau zur richtigen Zeit, denn die meisten seiner Gerichte sind herzhaft, wärmend und passen perfekt in den Herbst. Man findet zwar auch etwas für die anderen Jahreszeiten, aber gerade für die kühleren Monate finde ich das Buch klasse. Die Rezepte beginnen vorne im Tag beim Frühstück, es gibt Suppen, Snacks, Pasta, Currys, andere Hauptgerichte, Ofengerichte, Bürger, Beilagen und schließlich Nachspeisen. Neben jedem Rezept stehen passende Symbole zum Einordnen – besonders schnell gekochtes, One-Pot-Gerichte, Proteinreiches, Glutenfreies, potentiell Glutenfreies oder perfektes für das Meal Prepping. So bekommt man direkt eine ziemlich gute Idee oder kann die Rezepte danach filtern. Zu fast allen Rezepten gibt es dazu noch ansprechende Bildes der fertigen Gerichte und teilweise zusätzlich Einleitungstexte. Abschließend folgt ein Register, in dem man die jeweiligen Gerichte oder einzelne Zutaten finden kann. Das überzeugt mich sehr!

Die verwendeten Zutaten sind in den meisten Fällen problemlos zu beschaffen, allzu viel Exotischeres wird nicht verkocht. Der Autor hat den Hang (das fiel mir schon in seinem Buch Vegan 100 auf), typische Fleischgerichte zu nehmen und zu veganisieren. Ich weiß, dass das bei vielen gut ankommt, ich bin von diesem Ansatz kein großer Fan, aber das ist Geschmackssache. Glücklicherweise gibt es auch einiges, was nicht nur einfach veganisiertes, klassisches Essen ist. Man findet also für beide Ansätze genügend Auswahl.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Aromatisches Erdnusscurry: Perfekt für den Herbst, denn in diesem Curry ist die Hauptzutat Kürbis. Dazu soll eigentlich noch Paprika hinein, die habe ich allerdings weggelassen. Drumherum eine sämige Kokossauce mit einem Hauch Erdnuss. Schnell gemacht und schön wärmend. (Die Bilder wurden irgendwie gelöscht, fragt mich nicht… Es ist halt ein Curyy, sehr orange mit viel Sauce.)

Unglaubliche One-Pot Tomatennudeln: One Pot – Gerichte sind sehr praktisch, wenn man mal so gar keine Lust oder Zeit auf’s Kochen hat. Manche werden allerdings doch eher wässrig, andere brennen leicht an. Hier gibt es dank Tomaten, Kapern, Oliven, Zwiebeln, Knoblauch, Wein und Brühe genug Geschmack und die Sauce hat das perfekte Verhältnis. wirklich gut!

Toad in the hole mit roter Zwiebelsauce: Zwar hatte ich oben geschrieben, dass ich kein großen Fan von „nachgebauten“ Fleischgerichten bin, aber als ich dieses Gericht sah, war klar, dass ich es testen müsste! Wir lieben Großbritannien und britisches Essen und ich war gespannt, ob Toad in the hole auch vegan schmecken würde, denn bisher hatte ich immer einen Bogen darum gemacht. Ehrlich gesagt überzeugte uns das Rezept nicht so recht, der Teig war etwas zäh und schmeckte ziemlich nach Backpulver (obwohl ich schon etwas weniger, als angegeben verwendet hatte).

Mein Fazit: Auch wenn wir nicht komplett vegan leben, mag ich vegane Kochbücher oft sehr gern, wenn sie gut gemacht sind. Dieses hat den „Test“ problemlos bestanden und ich empfehle es euch gerne weiter!

Gaz Oakley findet ihr übrigens auch auf Youtube, dort zeigt er sogar das Rezept für Toad in the hole.

 

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Das Buch „Plants Only“ von Gaz Oakley umfasst 223 Seiten, kostet 24,90 Euro und erschien im Narayana Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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