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Rezension: Greenfeast

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Nigel Slater hat ein neues Kochbuch geschrieben, passend zu den kommenden beiden Jahreszeiten und komplett vegetarisch. Kein Wunder, dass ich es unbedingt testen musste, oder?

Das Buch ist nicht ganz so textlastig, wie ein paar seiner anderen Bücher, trotzdem gibt es zwischendurch auch immer mal wieder ausführlichere EInleitungen zu den Kapiteln oder ein Vorwort. Darin steht auch, warum dieses Buch vegetarisch geworden ist und dass das fast ein Zufall war. Slater führt ein Essenstagebuch und beim Durchblättern ist ihm aufgefallen, dass er sich in den letzten Jahren immer leichter und fleischloser ernährt hat. Auf dieser Basis entstand dann auch dieses neue Buch.

Das Buch enthält über 100 Rezepte, die alle die typische Slater-Handschrift haben: Recht wenig Zutaten, eher wenig Handgriffe und trotzdem klingt alles großartig und nach etwas Besonderem. Das liegt sicherlich zu einem großen Teil auch an der Art des Autors, über das Essen zu schreiben. Bilder gibt es nicht zu allen Gerichten, aber zu den meisten und die, die es gibt, passen sich gut in das Buch ein. Sie sind ebenfalls unaufgeregt, das Essen sieht zum Anbeißen aus und es gibt kein Brimborium drumherum.

Ein typisches Rezept aus Greenfeast (aus der Leseprobe von der Verlagsseite)

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Erbsen, Pappardelle, Parmesan: Das zeigt euch direkt die Hauptaromen. Daraus wird eine samtige Erbsensauce hergestellt, die eine tolle grüne Farbe behält und die zusammen mit etwas Parmesan und Ziegenfrischkäse toll zu den Nudeln passen. Wunderbar einfache Alltagsküche.

Aubergine, Honig, Schafskäse: Gebratene Auberginen sind einfach toll und wenn dazu noch etwas Honig und Schafskäse kommen, ist das eine tolle Kombination aus erdigen, süßen und salzigen Aromen. Super.

Mein Fazit: Niemand kann so toll über Essen schreiben, wie Nigel Slater. Bei ihm klingt alles großartig, wichtig und wertschätzend. Ich weiß nicht, ob mir das nicht schon fast an manchen Stellen zu viel ist, weil ich mich manchmal fast schlecht fühle, weil es bei mir nicht so klingt. Was mir aber sehr gut gefällt, sind die unaufgeregten Rezepte, wie hier aus wenigen Zutaten, etwas Leckeres geschaffen wird. Im Frühling und Sommer werde ich bestimmt noch ein paar Sachen ausprobieren.

Auch auf meinem Weltreise-Blog gibt es diese Woche ebenfalls einige Rezensionen. Schaut gern vorbei: KLICK!

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Das Buch „Greenfeast – Frühling, Sommer“ von Nigel Slater umfasst 336 Seiten, kostet 28 Euro und erschien im Dumont Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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