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Rund um den Apfel {Rezension}

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Es geht wieder los: Die Frankfurter Buchmesse öffnet heute ihre Tore und wie immer gibt es zu diesem Anlass eine Rezensionswoche mit vielen, tollen Kochbüchern! Den Anfang macht heute direkt eine Doppelrezension:

Herbstzeit ist Apfelzeit und deswegen möchte ich euch unbedingt noch zwei Bücher vorstellen, in denen sich alles rund um das leckere Obst dreht!

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Zuerst geht es für uns nach England, nach Somerset, um genau zu sein. Also dorthin, wo der Cider sein zu Hause hat. James Rich stammt aus einer Cider-Familie, bis ins 1612 kann zurückverfolgt werden, dass die Familie dort ansäßig war. Der Vater des Autors ist Keltermeister und so wuchs er quasi inmitten von Apfelbäumen auf und kennt sich gut mit ihnen aus.


Das Buch beginnt mit einer kleinen Apfelkunde, verschiedene Sorten werden vorgestellt und wir erfahren ein wenig darüber, welche sich wofür eignen. Anschließend gibt es ein paar allgemeine Hinweise zu den Rezepten und es gibt stimmungsvolle Bilder von der Farm. Die Rezepte sind sehr vielfältig, ein typisch-britischer Einschlag ist sichtbar (was ich super finde) und es gibt zu vielen Rezepten ein Bild und zu allen einen kleinen Einleitungstext. Bei den herzhaften Gerichten gibt es leider kaum etwas für Vegetarier, dafür gibt es für uns aber „Leichte Kleinigkeiten“, „Beilagen und Saucen“, „Süße Sachen“ und „Getränke“.
Nachgebacken habe ich den Apfel-Zwiebelkuchen, der eine tolle Kombination aus Apfel, Zwiebel, Cheddar und Blätterteig war. Sehr einfach, aber unheimlich lecker!


Mein Fazit: Ein sehr vielfältiges Apfelbuch, was typisch britische Gerichte aufnimmt und ihnen mit dem Apfel einen neuen Dreh gibt. Es gibt ganz einfache Rezepte, aber auch ein paar aufwändigere, die aber allesamt zu Hause ausprobierbar bleiben. Insgesamt ein Buch mit tollen Ideen zum Thema „Apfel“.

Das zweite Buch kümmert sich da ganz um die süße Verabreitung von Äpfeln und bringt uns leckeres Gebäck mit Äpfeln!
Hier gibt es süßes Gebäck in allen Schwierigkeitsstufen, Kekse, Kuchen, Zupfbrot, Waffeln und sogar noch ein paar Rezepte wie Bratapfel-Marmelade, Apfellikör und Co. Die Bilder strahlen alle eine Wärme aus und man hat Lust, sich direkt einmal quer durch das Buch zu probieren. Schade, dass man die Gebäcke nicht einfach aus dem Buch nehmen kann. Zum Glück sind alle Rezepte leicht umsetzbar und kommen ohne spezielle Zutaten aus. Kurze Einleitungstexte geben einen Eindruck davon, was für eine Art Gebäck erwarten kann.
Ausprobiert habe ich bis jetzt die Apfelküchlein mit Walnuss und Orange. Sehr fein und lecker! Es gab sie beim letzten Geburtstag und haben viele Komplimente bekommen. Leider habe ich es nicht geschafft, ein hübsches Bild zu machen…
Mein Fazit: Ein feines Backbuch voller leckerer Apfelgebäckideen. Hier gibt es eine große Auswahl für alle, die mal einen neuen Apfelkuchen ausprobieren wollen oder sich fragen, wie sie ihre Apfelberge verarbeiten können.

 

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Das Buch „Äpfel“ von James Rich umfasst rund 220 Seiten, kostet 25 Euro und erschien im at Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Das Buch „Köstlich backen mit Äpfeln“ von Andrea Natschke-Hofmann umfasst 135 Seiten, kostet 25 Euro und erschien im Thorbecke Verlag. Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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