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Karamellcreme

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Normalerweise bin ich noch so der Desserttyp. Zwar backe ich viel und so gibt es regelmäßig Kuchen und Kekse, auch gerne mal als Nachtisch. Aber die klassischen Desserts, wie Cremes oder ähnliches, gibt es bei uns so gut wie nie. Diese Karamellcreme sprach mich allerdings beim Durchblättern eines neuen Kochbuchs direkt an.

Die Basis ist eine Karamellmasse, die mit geschlagener Sahne vermischt wird. Klang lecker, schnell zubereitet und nach einem feinen Nachtisch!

Um ganz ehrlich zu sein, war ich nicht 100 %ig überzeugt: Die Creme war vor allem: Süß! Das ist nicht verwunderlich bei einer Karamellcreme, für mich war es zu viel und vor allem zu „flach süß“. Außerdem trennte sich die Creme wieder leicht auf beim Stehen. Ich denke, das lag daran, dass die Karamellmasse deutlich zu flüssig war. Ich habe deswegen unten im Rezept etwas mehr Speisestärke angegeben als im Originalrezept und auch die Kochzeit verlängert.

Warum ich euch das Rezept trotzdem zeige? Weil es ein Originalrezept aus den 50er Jahren ist und ich es mit euch teilen möchte, wie sich die Rezepte verändert haben.

Zutaten:
100 g Zucker
300 ml Wasser, heiß
200 ml Milch
2 EL Speisestärke
150 ml Sahne
ggf. 1-2 EL Vanillezucker zum Aufschlagen der Sahne.
Zubereitung:

  • Zuerst wird die Karamellmasse zubereitet: Dafür den Zucker mit einem kleinen Schuss Wasser in eine große Pfanne geben und langsam karamellisieren, bis er goldbraun ist. Dann vorsichtig Wasser und Milch dazu gießen – Vorsicht, das spritzt und blubbert ordentlich! Es ist ganz normal, dass der Zucker erst steinhart wird, vorsichtig glatt rühren (das kann einige Minuten dauern).
  • Die Speisestärke in ein bisschen Wasser (2-3 EL) kaltem Wasser glatt rühren. Zum Karamell geben und einmal ordentlich aufkochen lassen und etwa 5-10 Minuten bei kleiner Hitze einköcheln lassen, sodass die Masse am Ende dicker wird. Vom Herd ziehen und komplett abkühlen lassen.
  • Die Sahne steif schlagen (ggf. mit dem Vanillezucker) und vorsichtig mit der Karamellmasse vermischen.
  • In eine große Schüssel füllen oder in kleine Portionsschalen. Bis zum Verzehr kalt stellen.

Guten Appetit!

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Ihr habt dieses oder ein anderes meiner Rezepte ausprobiert? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen! Gerne mit Bild für meine Nachgemachtseite!

Oder markiert mich bei Instagram gerne mit @beckyskoestlichkeiten.

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Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Kochbuch für meine Töchter“ von Maria Baronin von Meyern-Hohenberg, was ihr im Moment bei meinem Event gewinnen könnt.Das Buch stammt aus den 1960er Jahren und genau das merkt man den Rezepten auch an. Das Buch ist wie eine kleine Zeitreise und dadurch wirklich spannend! Spannend finde ich zum Beispiel, welche internationalen Spezialitäten schon im Bayern der 60er Jahre in ein Kochbuch wanderten. Gleichzeitig sind aber auch einige Gerichte enthalten, die man kaum noch in aktuellen Kochbüchern finden kann – Innereien sind beispielsweise ein viel größeres Thema, wobei auch dieses in den letzten paar Jahren ein Revival erlebt haben. Zusätzlich ist das Buch voller privater Fotografien, die das Lebensgefühl noch einmal mehr unterstreichen. Bilder der Gerichte und Gebäcke gibt es keine, wer darauf viel Wert legt, wird enttäuscht werden.
Mein Fazit: Ein Buch wie eine Zeitreise. Wer klassische Rezepte sucht, die unaufgeregt präsentiert werden, ist hier genau richtig. Die Zubereitungsanweisungen setzen ein paar Grundkenntnisse voraus, man kann ihnen aber gut folgen.

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Das Buch „Kochbuch für meine Töchter“ von Maria Baronin von Meyern-Hohenberg umfasst 435 Seiten, kostet 39,90 Euro und erschien im TreTorri Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

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