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Rezension: al forno

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An das Buch, was ich euch heute mitgebracht habe, hatte ich große Erwartungen! Ich hatte so viel Gutes darüber (und vor allem den Vorgängertitel) gehört, dass ich extrem gespannt war, was mir hier in den Briefkasten geflattert kam! Das Buch „al forno“ von Claudio del Principe verspricht im Untertitel: „Alles aus dem Ofen. Unkompliziert. Überraschend. Unwiderstehlich gut.“ Das sind ganz schön viele Sachen auf einmal, wie ich finde…

Aber der Reihe nach… Was finden wir im Buch? Viele italienische Klassiker, wie Lasagne, Ragù, Torta di bietole und vieles mehr. Gleichzeitig findet man aber auch Rüblitorte, Tarte Tatin, Beef Wellington und einiges mehr, was nicht traditionell italienisch ist. Aus diesem Grund stelle ich euch das Buch auch hier und nicht auf meinem Weltreise-Blog vor. Alle Rezepte haben gemeinsam, dass sie teilweise oder komplett im Ofen zubereitet werden.

Was mir sehr gut gefällt, sind die langen Einleitungstexte zu den Gerichten. Hier erfährt man sehr viel über die Gedanken zu dem Gericht, über den Hintergrund, persönliche Anmerkungen, die Zutaten und vieles mehr. Diese Texte sind sehr informativ, gleichzeitig persönlich und trotzdem irgendwie „zielführend“, um das Gericht besser einordnen zu können. Dazu kommen noch angenehm unaufgeregte Bilder des Essens. Hier ist alles wesentliche im Bild, aber sie werden nicht überladen von Props, es gibt keine ablenkenden Kleinigkeiten oder Lichtspielereien. Gerade diese beiden Aspekte machen dieses Buch so besonders.

Aber die ganze schöne Aufmachung hilft einem Kochbuch wenig, wenn am Ende die Rezepte nicht stimmen…

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Geschmorte Gemüsezwiebeln: Ich bin ganz der Meinung des Autors: Zwiebeln werden in Deutschland nach wie vor unterschätzt und stiefmüttlich behandelt. Warum? Keine Ahnung! Aber ich bin ebenfalls ein großer Fan der Zwiebel! Hier gibt es sie langsam in Gemüsebrühe geschmort im Ofen, serviert auf einem Taleggiobett. Die Zwiebel war sehr gut, ehrlich gesagt mochte ich den Taleggio nicht, aber das hat nichts mit dem Rezept an sich zu tun.

Ofengeröstete Karotten: Ähnliches gibt es bei uns regelmäßig und insofern war das eine ziemlich sichere Bank. Die Besonderheit hier: Die Karotten werden während des Backens mit Gemüsebrühe übergossen. Sehr lecher, sehr aromatisch und mit der typischen Süße gerösteter Möhren.

Peynirli Pide: Luftiger Hefeteig gefüllt mit einer Mozzarella-Feta-Petersilien-Mischung. Kann nur super werden? Japp, ganz meine Meinung! Erinnert sehr an Chatschapuri, ist aber nicht ganz so käsig.

Mein Fazit: Wie eingangs erwähnt, hatte ich an das Buch wegen der begeisterten anderen Menschen hohe Erwartungen. Beim ersten Durchblättern war ich dann fast ein wenig enttäuscht, weil mich das Buch nicht sofort umgehauen hat, aber alle Rezepte haben toll funktioniert und den Geschmackstest problemlos bestanden. Besonders toll sind die ausführlichen Einleitungstexte und die schönen Fotografien. Die Zutaten sind im Großen und Ganzen problemlos zu bekommen und die Zubereitungen sind ebenso gut umsetzbar. Ein Buch, was das Lob verdient hat!

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Das Buch „al forno“ von Claudio del Principe umfasst 280 Seiten, kostet 34 Euro und erschien im at Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

 

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