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Hagebuttenmus

Veröffentlicht am

Ich hatte ja schon während der Rezensionswoche angekündigt, dass ich euch die Rezepte für Hagebuttengelee und Kernlestee zeigen wollte. Heute gibt es erst einmal das Rezept für Hagebuttengelee.

Der Geschmack ist durchaus speziell und ich kann mir gut vorstellen, dass er sich je nach Hagebuttensorte und Zeitpunkt der Ernte deutlich unterscheiden kann. Zum Beispiel werden Hagebutten weniger bitter, wenn sie mindestens eine Frostnacht am Strauch hatten. Die Marmelade wird sehr fruchtig, was ein toller Geschmack ist. Was gleichzeitig leicht irriert, ist der leichte Bitterton, der als Nachgeschmack kommt. Das sind wir alle wohl nicht mehr wirklich gewöhnt, weil die meisten Bitternoten aus unseren Lebensmitteln herausgezüchtet wurden.

Wir hatten Glück und fanden durch Zufall einen tollen Strauch in Worpswede, von dem wir Hagebutten pflücken durften. Die erste Frostnacht hatten sie da noch nicht gehabt, man kann das aber etwas kompensieren, indem man die Hagebutten fertig geputzt für 1-2 Tage einfriert.

Habt ihr schon mal Hagebutten verarbeitet?

Zutaten:
1 kg Hagebutten, die beiden Enden abgeschnitten und gut gewaschen
500 ml Apfelsaft
500 g Gelierzucker, 2:1
1 Prise Salz
1 Bio Zitrone, den Saft davon
Twist off Gläser, für insgesamt etwa 1 l Marmeladenmus, ausgekocht
Zubereitung:

  • Die Hagebutten in einen Topf geben und zusammen mit dem Apfelsaft aufkochen und bei kleiner Hitze und geschlossenem Deckel kochen, bis die Hagebutten ganz weich sind. Sie sollten anfangen, zu zerfallen. Bei mir hat das ungefähr eine Stunde gedauert.
  • Die weichgekochten Hagebutten durch ein Sieb streichen und das Mus auffangen. (Die Kerne müssen nicht weggeschmissen werden!)
  • Das Mus in einen Topf geben und mit dem Gelierzucker, dem Salz und dem Zitronensaft aufkochen. Etwa 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
  • Das kochend heiße Mus in die Gläser füllen, sofort fest verschließen und auf den Kopf stellen.
  • Das Mus könnt ihr als Marmelade essen, zu Eis, in Joghurt, zu Waffeln, zu Käse, …

Guten Appetit!

P.S. Und als nächstes bekommt ihr ein Rezept für die übrig gebliebenen Kerne!

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Ihr habt dieses oder ein anderes meiner Rezepte ausprobiert? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen! Gerne mit Bild für meine Nachgemachtseite!

Oder markiert mich bei Instagram gerne mit @beckyskoestlichkeiten.

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Eine Antwort »

  1. „fest verschließen und auf den Kopf stellen“.
    Das kann man getrost vergessen – es bringt gar nichts, das ist eine Erfindung einer Frauenzeitschrift

    Antworten

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