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Rezension: Das Waffel Kochbuch

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Mögt ihr eigentlich gerne Waffeln? Und wie oft backt ihr welche?

Meine Antwort auf die erste Frage ist ein klares: „Ja!“ und auf die zweite: „Viel zu selten…“. Aber warum eigenlich? Waffeln sind so schnell gemacht und kommen eigentlich immer gut an. Wer ebenfalls gerne Waffeln bäckt, aber auf neue Ideen gewartet hat, für den habe ich heute genau das richtige Kochbuch dabei! „Das Waffeleisen Kochbuch“ von Daniel Shumski.

Der Autor ist Blogger und hat sich auf seinem Blog am Anfang die Frage gestellt, was man eigentlich alles im Waffeleisen zubereiten kann oder anders ausgedrückt: „Will it waffle?“. Auf die Frage gibt es in seinem Buch eine Menge Antworten. Angefangen vom Frühstück mit leckerem Rührei oder French Toast, über Hauptgerichte mit Waffeln – Burgern über Snacks mit Waffelpommes oder Zwiebelringen, bis hin zu Desserts wie Cookies oder Apfelkuchen. Hier gibt es wirklich einige witzige Ideen dafür, was man in seinem Waffeleisen zubereiten könnte.

Die Rezepte sind dabei alle sehr einfach, bestehen meist aus recht wenigen Zutaten, die man problemlos bekommen kann. Es gibt ein Bild zu jedem Rezept und auch die Zubereitungsschritte sind ausführlich beschrieben – schön finde ich hier beispielsweise auch, dass oft beschrieben wird, wie ein Teig aussehen soll, welche Konsistanz er haben soll oder ähnliches. Auch die recht ausführlichen Einleitungstexte gehen über normale Texte dieser Art hinaus. Hier wird nämlich oft erzählt, wie er das jeweilige Rezept genau entworfen hat. So kann man sehr gut nachvollziehen, warum genau bestimmte Zutaten im Rezept gelandet sind und andere vielleicht nicht. Es macht Spaß, so an der Rezeptentwicklung in gewisser Weise teilhaben zu können.

Zusätzlich gibt es zu Beginn des Buches auch noch einiges an Theorie: Welches Waffeleisen benutze ich am besten? Wie reinige ich es? Und oben drauf noch eine kleine Geschichte der Waffel, die ich sowohl sehr interessant, als auch kurzweilig fand!

Rezepte, die ich breits ausprobiert habe:
Haferflocken Schokoladen Waffelcookies: Diese Cookies bestehen aus einem recht typischen Keksteig, der dann portionsweise im Waffeleisen ausgebacken werden. So richtig gut zusammen gehalten haben sie nicht, aber das war nicht weiter schlimm. Geschmacklich waren sie top: Schön schokoladig, innen weich, außen karamellisiert. Wird trotzdem keines meiner Standardrezepte, weil man schon deutlich länger am Eisen stehen muss, als wenn man einfach ein Blech Cookies in den Ofen schiebt.

Waffelpommes: Diese Idee sprach mich direkt beim Durchblättern an und so wurde sie direkt umgesetzt, als eine Freundin zu Besuch war. Die Pommes werden, wie beschrieben: Innen weich, außen knusprig. Richtig lecker! Allerdings passte bei mir die angegebene Wassermenge nicht, ich musste deutlich mehr hinzugeben, um einen einigermaßen teigigen Teig zu bekommen.

Mein Fazit: Ich persönlich fand die Idee des Buches witzig, zum einen aus rein experimenteller Neugier, zum anderen glaube ich tatsächlich, dass Waffeleisen für Alleinwohnende eine gute Alternative sein könnten und es praktisch ist, wenn man zwischendurch darin sein Essen zubereiten kann. Die ausprobierten Rezepte schmeckten wirklich sehr gut und sind witzige Ideen!

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Das Buch „Das Waffeleisen Kochbuch“ von Daniel Shumski umfasst 130 Seiten, kostet 9,99 Euro und erschien im Riva Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

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