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Rezension: Lenaliciously

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Der Frühling ist endgültig da und die Tage werden nicht nur heller, sondern auch wärmer. Genau der richtige Zeitpunkt, um mehr Gemüse und Obst in seine Küche zu integrieren, richtig? Da habe ich euch heute ein passendes Buch mitgebracht! „Lenaliciously“ von Lena Pfetzer.

Kennt ihr Lena vielleicht von ihrem Blog? Um ehrlich zu sein, wurde ich erst durch dieses Buch auf sie aufmerksam, habe mich aber sofort in ihre bunten Bilder und tollen Rezepte verguckt! „Ganz nebenbei“ sind ihre Rezepte auch noch alle vegan und oft frei von Gluten und (raffiniertem) Zucker. Dabei berichtet sie schon im Vorwort, dass sie den Veganismus nicht dogmatisch betreibt, sondern er sich eher bei ihr ergeben hat. Das finde ich unheimlich sympathisch, denn bei mir ist es ganz ähnlich: Ich bin Vegetarierin, weil ich Fleisch und Fisch einfach nicht mag! Selbstversändlich bin ich auch alles andere als ein Fan der Lebensbedingungen der allermeisten Tiere, aber der Hauptgrund für mich ganz persönlich, ist die Tatsache, dass ich diese Dinge einfach nicht gern esse. Wenn man dazu noch laktoseintolerant ist (wie ebenfalls sowohl bei Lena, als auch bei mir der Fall), ist man quasi durch Zufall fast Veganer.

Nun genug der Vorrede, was erwartet uns im Buch? Jede Menge bunter Rezepte mit viel Gemüse, Obst und für alle Zeiten des Tages das passende Gericht. Es gibt viele Gerichte, die ganz schnell zubereitet sind, es gibt aber auch die etwas aufwändigeren Rezepte, die aus mehreren Komponenten bestehen. Zu jedem Rezept gibt es ein passendes Bild. Alle sind dabei hell, freundlich und machen sofort Lust zu probieren. Die Zutatenlisten sind übersichtlich und gegebenenfalls sinnvoll unterteilt nach Sauce, Nudeln, Teig, Füllung oder ähnlichem. Die Zubereitungsschritte sind gut verständlich und jeder sollte ihnen gut folgen können. Witzig finde ich das Kapitel „Heiße Eisen“, in dem es jede Menge Ideen für Waffeln, Donuts aus dem Donutmaker oder Pancakes gibt. Schön wäre hier vielleicht ein Hinweis gewesen, ob man die Donuts genauso gut im Donutblech im Backofen backen kann.

Meine klassische Frage an dieser Stelle: Werden spezielle Zutaten verwendet? Ja, werden es. Neben Quinoa, Hanfsamen und Chiasamen, werden auch öfter Kokosblütenzucker, Acai oder vegane Schokoladen (die man problemlos durch „normale“ ersetzen kann, wenn man sich nicht vegan ernährt) verwendet. Auch ein ordentlicher Vorrat an Kokosmlich und verschiedenen Mehlen und Nüssen helfen beim Ausprobieren. Trotzdem bleiben noch viele Rezepte übrig, die man mit Zutaten nachmachen kann, die man in jedem Supermarkt bekommt – und die anderen bekommt man inzwischen ja auch recht problemlos.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Blitz-Smoothie mit Roter Bete: Rote Bete ist gesund und bringt nebenbei auch noch eine großartige Farbe in diesen Smoothie! Quasi ein pinker Traum gegen das Nachmittagstief (oder für den Start in den Tag). Die Mengenangabe fand ich hierbei echt sportlich, ich war nach einem knappen Drittel pappsatt, obwohl das Ganze für 2 Portionen angegeben war.


Pilz-Quinoa-Bällchen in einer Linsen-Tomatensauce: Hier habe ich mir scheinbar gleich das schärfste Rezept des Buches ausgesucht – wie mir Lena nachher auf Instagram schrieb. Die Bällchen fand ich sehr lecker! Am ersten Tag waren sie schon gut in der Sauce, noch besser fand ich sie allerdings am nächsten Tag auf Brot! Die Sauce ist im Prinzip ziemlich basic, wird aber durch ordentlich Gewürze verfeinert. Insgesamt fand ich es lecker, aber die Sauce war einigen Testessern zu scharf (wobei man das natürlich auch selbst regulieren kann).

 

Mein Fazit: Das Buch ist ein echter Gewinn! Die Tatsache, dass es komplett vegan ist, „vergisst“ man beim Durchblättern immer wieder, weil aus meiner Sicht einfach nichts fehlt. Es gibt jede Menge Backwerk und anderes Süßes, aber auch viele Frühstücks- oder Hauptgerichtsideen. Eine sehr schöne Mischung in meinen Augen. Aufgrund der teils spezielleren Zutaten würde ich es keinem absoluten Anfänger in der Küche empfehlen, aber für alle, die sich näher mit der vegangen Küche beschäftigen wollen oder einfach neue Ideen suchen, lohnt ein Blick in dieses Buch bestimmt!

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Das Buch „Lenaliciously – Bunte Powerküche“ von Lena Pfetzer umfasst 255 Seiten, kostet 25 Euro und erschien im Knesebeck Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

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