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Rezension: 6 Jahreszeiten

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Moment mal sechs Jahreszeiten? Ist das ein Tippfehler? Nein, ist es nicht! Denn Joshua McFadden unterteilt das Jahr einfach mal in sechs und nicht in vier Jahreszeiten. Die zwei neuen lauten „Frühsommer“ und „Spätsommer“, denn die Jahreszeiten gehen nicht abrupt ineinander über, sondern langsam und fließend. Gerade der Sommer, beziehungsweise die drei Sommer, sind voller reifer Früchte und Obst und so finde ich es für ein Gemüsekochbuch passend und nachvollziehbar, das Ganze noch ein bisschen mehr zu differenzieren.

Die Rezepte im Buch sind überwiegend vegetarisch, manchmal vegan und manchmal kommen als Zugabe Sardellen, Muscheln oder ähnliches mit in ein Gericht. Die Kapitel sind noch einmal unterteilt in verschiedene, typische Gemüsesorten der jeweiligen Saison. Die folgenden Rezepte haben dann dieses Gemüse im Mittelpunkt. Verwendet werden oft nicht nur die typischen Teile der Pflanze, sondern beispielsweise auch die Blätter der Roten Bete oder Möhren. Diese Herangehensweise gefällt mir gut, leider hat man oft das Problem, dass man diese Teile schlecht bekommt, wenn man keinen eigenen Garten hat. Auch Kräuter wie Brennnesseln, die man selbst sammelt, werden verwendet. Dieser Punkt macht das Buch zum einen noch spannender und besonderer, gleichzeitig erschwert es aber auch das Ausprobieren an einigen Stellen. Die Zutatenlisten an sich sind nicht besonders lang, die Zubereitung ist meist auch nicht besonders schwer. Dafür bestehen die Rezepte trotzdem öfter aus mehreren Komponenten und so muss man beim Kochen den Überblick behalten.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Gedünsteter Mais: Hierzu werden im Buch insgesamt vier Variantionen präsentiert, bei uns gab es das Grundrezept aus Mais, und Frühlingszwiebeln, getoppt habe ich es mit etwas Ziegenkäse. Lecker, aber mit wirklich frischem Mais wahrscheinlich noch besser.

Krosse Möhren mit Honig, schwarzem Pfeffer und Butter: Sehr feine, karamellisierte Möhren. Eine tolle Beilage!

Mein Fazit: Das Buch überzeugte mich auf den zweiten Blick! Die Idee ist sehr gut und gute saisonale Kochbücher sind gar nicht so leicht zu bekommen. Das Buch ist toll für alle, die einen großen Garten haben und so wirklich flexibel sind, was die Pflanzenbestandteile angeht oder auch den Zeitpunkt, an dem etwas konkret geerntet wird. Für absolute Anfänger dürften die Rezepte oft etwas zum umfangreich sein, zwar ist alles gut erklärt, aber ein bisschen Kocherfahrung hilft trotzdem bei der Umsetzung und dabei, den Überblick über die Komponenten zu behalten. Selbstverständlich kann man die Gerichte für sich variieren und anpassen, aber die kompletten Rezepte kann man schon deutlich besser umsetzen, wenn man nicht auf „normale“ Einkaufsmöglichkeiten festgelegt ist. Die ausprobierten Rezepte konnten überzeugen und meine Nachmachliste ist noch lang. Insgesamt auf jeden Fall ein tolles Buch und eine super Ergänzung für meine persönliche Sammlung!

Und auch wenn ich erst zwei leichte und schnelle Rezepte aus dem Buch ausprobiert habe, möchte ich es gerne heute schon mit euch teilen. Denn es ist das letzte derjenigen Bücher, die ihr noch bis morgen um 18 Uhr bei mir gewinnen könnt. Wer sein Glück noch nicht versucht hat, kann das gerne HIER nachholen. Viel Glück!

Einen ausführlichen Blick direkt in das Buch gibt es übrigens auch auf der Verlagsseite: KLICK!

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Das Buch „6 Jahreszeiten“ von Joshua McFadden und Martha Holmberg umfasst 400 Seiten, kostet 29,99 Euro und erschien im riva Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

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