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Rezension: Die grüne Küche für jeden Tag

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Seid ihr eigentlich Serien-Gucker? Ich ehrlich gesagt nicht besonders – Ausnahmen wie „The Big Bang Theory“ und „Gilmore Girls“ bestätigen die Regel… Anders ist das bei guten „Kochbuch-Serien“. Die Bücher von Ottolenghi beispielsweise würde ich alle jederzeit wieder kaufen und auch die Bücher des Autorenpaars, dessen aktuelles Buch ich euch heute mitgebracht habe, würde ich immer wieder sofort mitnehmen!

Die Rede ist von Luise Vindahl und David Frenkiel. Die beiden Schweden haben inzwischen ihr viertes Buch veröffentlicht und ich habe mich riesig auf dieses hier gefreut! Die beiden bloggen auf Green Kitchen Stories, wo es immer wieder toll fotografierte, gesunde und leckere Rezepte zu finden gibt. Solltet ihr den Blog noch nicht kennen, schaut unbedingt vorbei. Im aktuellen Buch zeigen sie uns einige ihrer aktuellen Gerichte, einiges ist schon vom Blog bekannt, anderes aber auch ganz neu. Toll finde ich auch, dass sie schon im Vorwort beschreiben, wie sich ihre Kochart in den letzten Jahren verändert hat. Denn die Familie ist in den letzten Jahren nicht kleiner geworden. Zuerst war da Elsa, mit der sie noch als Kleinkind auf Weltreise gewesen waren und die inzwischen sogar schon zur Schule geht. Dann ist da der 2-jährige Isac und zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Buches war Luise hochwanger mit dem dritten Kind. Da kann sich wohl jeder leicht vorstellen, dass man nicht mehr Zeit hat, ewig in der Küche zu stehen und ständig aufwändig zu kochen. Die Gerichte müssen schnell gemacht sein, trotzdem lecker, möglichst gesund und am besten so variabel, dass man sie leicht an die Geschmäcker der jeweiligen Familienmitglieder anpassen kann. Auch Gerichte zum Mitnehmen oder Snacks spielen eine Rolle, genau wie das Frühstück und keine Sorge, die Liebhaber aufwändigerer Gerichte kommen im Wochend-Kapitel auch auf ihre Kosten.

Das Buch ist ansonsten genau so, wie man es von den vorherigen und dem Blog gewohnt ist: Die Zutaten sind nicht besonders exotisch, oft nordisch oder mediterran geprägt und die Zubereitungen alle gut nachvollziehbar. Die Food-Fotos sind allesamt sehr ansprechend, immer eher rustikal gehalten und gleichzeitig so schick, dass es grandios aussieht, aber nicht so perfekt, dass es abschreckend wirkt. Die nette Familie sieht man immer mal wieder, aber auch nicht so oft, dass es stört. Auch meine sehr gemochten Einleitungstexte gibt es zu jedem Rezept. Tipps und Alternativvorschläge bereichern die Rezepte oft noch zusätzlich.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Chermoula-Auberginen mit pikanten Kichererbsen: Ich liebe Chermoula-Auberginen in allen Varianten und da sprach mich dieses Rezept direkt an. Dabei werden Auberginenhälften mit einer würzigen Paste eingerieben. Hier gibt es dazu noch Kichererbsen, die mit Zwiebeln und weiteren Gewürzen gemischt und gebacken werden. Ein tolles Herbstessen, wie ich finde!

Rote Bete – Ziegenkäse – Quiche: Luise und David haben eine große Leidenschaft für Rote Bete, die vermutlich nicht jeder so teilt. Ich allerdings schon! Und so freue ich mich auch immer wieder über neue Ideen. Diese Kombination ist recht klassisch, aber auch sehr lecker. Ich fand, dass die Rote Bete hier leider nicht so richtig garte, wahrscheinlich wäre hier noch etwas mehr Flüssigkeit in der Quiche hilfreich gewesen. Geschmacklich trotzdem gut.

Mein Fazit: Es ist kein Geheimnis: Ich bin ein großer Fan der Kochbücher von Luise und David. Sie machen einen unheimlich guten Job! Bei ihnen wirkt gesunde, leckere, alltagstaugliche und trotzdem spannend bleibende Küche einfach und ansteckend. Ich hoffe, sie schreiben noch viele weitere Bücher, die ich euch alle hier vorstellen darf.

Kennt ihr die Bücher oder den Blog? Welches ist euer Lieblingsrezept?

Meine Rezensionen zu den drei anderen Büchern findet ihr HIER zum ersten Buch und HIER zur Weltreise und HIER zum Smoothie Buch.

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Das Buch „Die grüne Küche für jeden Tag“ von Luise Vindahl und David Frenkiel umfasst 250 Seiten, kostet 34,95 Euro und erschien im Knesebeck Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar!
Das Buch könnt ihr beispielsweise direkt beim Verlag, beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

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  2. Pingback: Auf in eine neue Rezensionswoche! | Becky's Diner

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