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Rezension: Molly’s Kitchen

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Ihr glaubt gar nicht, wie ich sehr ich mich freue, dass ich euch das Buch von Molly Yeh heute hier vorstellen darf! Bereits vor einigen Monaten sah ich, dass es im Herbst auf deutsch erscheinen sollte und seit diesem Moment freute ich mich darauf, das Buch in den Händen halten zu können!

Molly bloggt auf My name is Yeh und schreibt dort über ihr Leben, was sie von Chicago, über eine Ausbilding an der berühmte Julliard School in New York, bis auf eine Farm in North Dakota geführt hat. Dort lebt sie inzwischen mit ihrem Mann auf einer Farm und ist Vollzeit Bloggerin. Ihre Rezepte sind von einer Vielfalt und Leichtigkeit, die ich unheimlich ansprechend finde. Sie kombiniert jüdische Einflüsse mit chinesischen Methoden und Geschmäckern, angepasst an ihr Landleben und gleichzeitig kocht sie sich Großstadtessen zu sich. So entsteht eine bunte Mischung, die aber trotzdem rund ist.

Kommen wir zum Buch selbst: Die Rezepte sind in vier Kapitel aufgeteilt, die erst einmal sehr normal wirken…

  • Frühstück und Brunch
  • Hauptgerichte (und anderes leckeres Zeug)
  • Snacks und Partyfood
  • Desserts und Kuchen

Gleichzeitig zieht sich durch das Buch aber auch ihre eigene Biographie als roter Faden und so gibt es immer mal wieder Doppelseiten mit Geschichten, Anekdoten und Zeichnungen. Das ist sehr kurzweilig zu lesen, wenn diese Abschnitte nicht interessiert, kann sie aber auch leicht überblättern. Zu jedem Rezept erzählt Molly dann noch einmal eine Anekdote, was ich nachwievor sehr liebe in Kochbüchern! Auch Bilder gibt es zu so gut wie jedem Rezept. Die Bilder sind alle hell, freundlich und nicht überladen. Hier wird sich sehr auf das Wesentliche konzentriert, mir gefällt das sehr. Wer üppige Blogger-Bilder erwartet, mag enttäuscht sein – wobei Molly auf ihrem Blog ebenfalls keine hat, sondern ihrem Stil hier treu bleibt. Die Vielfalt der Rezepte ist groß. Es sind ganz einfache Rezepte genauso im Buch zu finden, wie aufwändigere, für die man etwas Zeit und Übung braucht.

Besonders exotische Zutaten werden nicht benutzt, man sollte allerdings ein gut gefülltes Glas Tahini zu Hause haben.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Ingwersirup: Dieser Sirup wird eigentlich für ein Ingwer-Schnee-Eis gekocht. Leider haben wir weder Winter, noch Schnee zur Hand, den ich bedenkenlos essen würde. Also habe ich den Ingwersirup gekocht und einfach als Ginger Ale serviert – Mollys Vorschlag für eine Alternative. Super lecker und einfach gemacht! (Ein ähnliches Rezept findet ihr auch schon bei mir: KLICK!)

Bourekas: Diese Bourekas werden mal ganz anders gefüllt und zwar mit Rührei, Mozzarella, Frischkäse und Frühlingszwiebeln. Klang interessant, musste ausprobiert werden! Das Ergebnis war sehr lecker und wird sich auf jeden Fall gemerkt!

Rugelach: Hier gibt es einmal Rugelach mit einer herzhaften Spinatfüllung. Super lecker als Snack, auf Partys oder vor dem Fernseher…

Challa Waffeln: Diese kleinen Waffeln sind den Lütticher Waffeln sehr ähnlich, von denen auch Molly sich hat inspirieren lassen. Ein süßer Hefeteig wird mit Hagelzucker vermischt und zu Waffeln gebacken. Kann man da etwas falsch machen? Eher nicht… Sehr lecker!

Mit einem Klick auf das Bild geht es zum Rezept auf meinem zweiten Blog!

Mein Fazit: Wie ich anfangs schon erzäht habe, waren meine Freude auf dieses Buch und damit auch die Erwartungen alles andere als klein. Meist geht so etwas ja schief und am Ende ist man enttäuscht. Hier ist das anders: Das Buch hat meine Erwartungen voll erfüllt! Ich liebe Mollys Art zu kochen, sie ist meiner eigenen sehr ähnlich und so ist ein Blättern durch dieses Buch fast wie ein Austausch mit einer Freundin. Das mag prosaisch klingen, fühlt sich für mich aber wirklich so an. Die Rezeptauswahl und deren Umsetzung finde ich sehr gelungen und so kann ich das Buch euch sehr gern empfehlen!
Auch für Vegetarier ist das Buch absolut geeignet, viele herzhafte Rezepte sind fleischlos.

Übrigens, wenn euch die Rezension neugierig gemacht hat, dann behaltet den Blog im Auge. Hier gibt es ab nächster Woche etwas zu gewinnen…

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das Buch „Molly’s Kitchen“ von Molly Yeh umfasst 400 Seiten, kostet 24,99 Euro und erschien im Südwest Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Ihr könnt das Buch direkt beim Verlag, bei euerm örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

 

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  1. Hach, mir fehlen noch die ganzen tollen Teigtaschenrezepte – auch die Challawaffeln will ich unbedingt noch machen! Wie gut, dass da noch so viel Inspiration drin ist 🙂
    Lg, Miriam

    Antwort
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