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Rezension: Hülsenfrüchte

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Hülsenfrüchte ist das heutige Thema! Ich persönlich liebe sie und es gibt jede Woche mindestens eine Art – oft Kichererbsen, am liebsten als Hummus, oder rote Linsen. Dass die kleinen Eiweiß- und Ballaststoffpakete sehr abwechslungsreich sind, möchte auch Jenny Damberg zeigen. Die Schwedin hat das Buch verfasst, was ich euch jetzt vorstellen möchte.

Zu Beginn gibt es eine ganze Ladung Theorie: Auf den ersten 30 Seiten gibt es Vorstellungen verschiedenster Erbsen, Bohnen und Linsen. Zusätzlich zum Text gibt es auch noch eine Übersichtszeichnung der Sorten. Das ist übersichtlich und interessant gestaltet. Zusätzlich gibt es auch noch Tipps dazu, wie man am besten Keimlinge und Sprossen zieht. Danach folgen die Rezepte. Hier hätte ich es schön gefunden, wenn es eine Unterteilung in Kapitel gegeben hätte, denn alle Rezepte sind recht durcheinander und so fehlte mir persönlich etwas Struktur. Gerade deswegen ist es gut, dass es ein ausführliches Register gibt und zusätzlich noch einmal eine Auflistung, auf welchen Seiten man Gerichte zu einer jeweiligen Erbsensorte oder ähnliches findet. Es gibt ein paar sehr wenige süße Rezepte, die meisten sind herzhafte Hauptgerichte. Die Bilder im Buch finde ich sehr ansprechend, leider gibt es relativ wenige… Gerade, wer zu jedem Rezept gern ein Foto hätte, wird vermutlich nicht so recht glücklich mit dem Buch werden.

Spezielle Zutaten werden durchaus verwendet, aber es gibt auch genügend Rezepte, die mit Zutaten zubereitet werden, die man in jedem Supermarkt bekommt. Dazu kommen dann vor allem die vielen, verschiedenen Sorten von Hülsenfrüchten. Außerdem sollte man einen sehr gut sortieren Gewürzschrank haben.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Erbsensprossen: Nachdem ich schon lange ankündigte und mir vornehme, habe ich es endlich selbst ausprobiert: Ich habe aus Erbsen erst Keimlinge und dann Micro Greens gezogen. Vor allem meine Kleine hatte daran riesigen Spaß und wenn es nach ihr gegangen wäre, hätten wir wahrscheinlich unseren Balkon sofort in einen ganzen Garten verwandelt.

Pasta mit Erbsen und Erbsensprossen: So schmeckt der frühe Sommer! Pasta werden mit Erbsen, Erbsensprossen und Parmesan angeschwenkt. Im Original kommt noch Pancetta dazu, den habe ich einfach weggelassen.

Georgischer Kidneybohneneintopf mit Walnüssen: Die georgische Küche gehört meiner Meinung nach zu den zu Unrecht fast unbekannten Küchen. Sie ist sehr spannend, weil sie verschiedenste Traditionen miteinander zu einer ganz eigenen verbindet. Typisch ist, dass viele Walnüsse, Granatäpfel, Auberginen und eher kräftige Aromen verwendet werden. Wer sich dafür interessiert, sollte mal auf meinem zweiten Blog vorbei schauen: KLICK! Hier gibt es einen Kidneybohneneintopf, der noch viel besser in den Herbst passt, ich aber trotzdem unbedingt jetzt für die Rezension ausprobieren wollte. Der Eintopf ist keine Augenweide, aber so voller herzhafter Aromen und Gewürze, dass man ihn einfach mögen muss.

Mein Fazit: Das Buch ist sehr schön gestaltet und wirkt in sich total stimmig, das finde ich immer sehr positiv. Die Zielgruppe des Buches ist aus meiner Sicht vor allem interessierte Kochliebhaber, die Ideen etwas abseits des Mainstreams suchen. Bei dem Thema hatte ich erst eher Rezepte erwartet, die für jeden Familienalltag geeignet sind, das ist aber nicht so wirklich der Fall – was natürlich an sich nichts Negatives ist.

 

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Das Buch „Hülsenfrüchte“ von Jenny Damberg umfasst 120 Seiten, kostet 22 Euro und erschien im Thorbecke Verlag.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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