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Knoblauch-Mozzarella Zupfbrot / Crack Bread

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… oder auch: Warum manche Trends eben doch sehr nachahmenswert sind!

Wir kennen das ja alle: Es wird immer wieder eine neue Sau durch das Dorf gescheucht und in der Food-Welt ist das genauso. Gerade waren Sprossen und Chia der neuste Schrei, da essen wir auch schon Avocadokerne und Unmengen von Kokos. Ich persönlich schaue mir solche Trends gerne an, aber große Lust, alles Neue mitzumachen, habe ich eigentlich nicht. Manchmal gibt es aber doch tolle Ideen, die man unbedingt ausprobieren sollte…

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Vor einer Weile schwappte eine große Flutwelle von sogenannten „Crack Breads“ Pinterest und ich wusste direkt: Diese Idee mag ich und das Brot würde ich lieben! Wie das aber manchmal so ist, habe ich trotz vielfachen Vornehmens bis vor Kurzem kein solches Crack Bread ausprobiert und nachgebacken. Dann aber kam ein Buch heraus und die Idee war wieder sehr präsent.

Das Prinzip der Crack Breads – oder auch Zupfbrot, Partybrot, …. – ist schnell erklärt: Man nimmt ein fertig gebackenes Brot, schneidet es rautenförmig ein und füllt es mit allem, was man so gern hat. Käse bietet sich für einen tollen Schmelz nachtürlich immer an, aber auch Kräuter, Tomaten, Oliven und vieles mehr machen sich toll darin. Dann wird das Brot im Ofen gebacken, bis es innen schön saftig und außen knusprig ist. Anschließend kann man sich ganz entspannt Brotstücke aus dem Laib zupfen.

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Mitgebracht habe ich euch heute eine der wohl denkbar einfachsten Versionen: Jede Menge Käse, einige aromatische Kräuter und Knoblauch. Diese Kombi macht ein einfaches Laib Brot zu etwas ganz Besonderem.

 

Zutaten:
1 Brot (ca. 500 g)
3 Knoblauchzehen
70 g geschmolzene Butter
3 EL gehackte Kräuter (gut passen Petersilie, Basilikum, Kerbel etc.)
500 g Mozzarella
Zubereitung:

  • Das Brot rautenförmig einschneiden: Etwa 2 cm Platz lassen, die Schnitte sollten tief sein, den Boden aber nicht verletzen.
  • Den Knoblauch schälen und möglichst fein hacken oder quetschen. Mit der geschmolzenen Butter und den Kräutern verrühren. Wer mag, kann an dieser Stelle auch noch zusätzliche Gewürze einrühren. Den Mozzarella in feine Scheiben schneiden.
  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Die Mozzarellascheiben in die Broteinschnitte stecken, bis der ganze Käse verbraucht ist. Anschließend die Butter-Mischung darüber verteilen. Das Brot auf Alufolie legen und locker nach oben hin zuschlagen, sodass keine direkte Hitze an das Brot kommt, aber man später leicht öffnen kann.
  • Das vorbereitete Brot im vorgeheizten Backofen 15 Minuten backen, danach die Alufolie oben öffnen und das Ganze weitere 10 Minuten backen lassen, bis der Käse schön verschmolzen, aber das Brot nicht zu dunkel ist.

Guten Appetit!

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Ihr habt dieses oder ein anderes meiner Rezepte ausprobiert? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen! Gerne mit Bild für meine Nachgemachtseite!

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Das Buch, was ich oben bereits erwähnte, ist der Titel „Partybrote“ von Jean-Luc Sady. Darin nimmt er uns mit auf eine Reise durch rund 35 Variationsideen. Das Buch startet mit einer Doppelseite „Theorie“, wo kurz beschrieben wird, was das Prinzip hinter dem Füllen ist, welche Füllungen sich anbieten und dass man den Boden des Brotes beispielsweise anschließend wie eine Art Pizza noch einmal belegen kann. Es gibt ein Inhaltsverzeichnis, in dem alle Rezepte mit Namen aufgelistet werden. Tatsächlich gibt es hier nur sechs herzhafte und fünf süße Rezepte, die ohne Fleisch auskommen. Allerdings kann man bei vielen anderen Rezepten auch einfach das Fleisch weglassen. Die Zutaten sind fast ohne Ausnahmen leicht zu beschaffen und die Herstellung ist wirklich denkbar einfach.
Mein Fazit: Das Buch macht richtig Lust, direkt Brote mit allem möglichen zu füllen und eine große Partybrot-Party zu feiern! Die Rezepte sind gut erklärt, vielfältig und zeigen vor allem die große Variationsmöglichkeit der Idee. Man kann mit den Crack Breads toll experimentieren und mit diesem Buch bekommt man ein Gespür dafür.

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Das Buch „Leckere Partybrote“ von Jean-Luc Sady umfasst 70 Seiten, kostet 7,99 Euro und erschien bei Bassermann.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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