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Rezension: Täglich Früchte

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Hugh Fearnley-Whittingstall… das ist einer dieser Namen, um die man einfach auf dem Kochbuchmarkt nicht herum kommt. Vor einer Weile hatte ich euch schon einmal ein Kinderkochbuch aus seinem River Cottage vorgestellt, das allerdings nicht von ihm, sondern einer Mitarbeiterin verfasst wurde. Von ihm selbst hatte ich bis jetzt erstaunlicherweise noch keinen Titel in der Hand. Nun also eines zum Thema Früchte…

Im Vorwort schreibt er, dass er es schade finde, dass wir alle zu wenig Früchte essen. Sie seien so wichtig und lecker und fristen trotzdem ein absolutes Schattendasein in der Küche. Dem stimme ich zu und so war ich gespannt, was er sich ausgedacht hat, um Früchte mehr zu integrieren. Über die Hälfte der Gerichte ist herzhaft, was ich großartig finde, denn den meisten werden wohl auf Anhieb mehr süße, als herzhafte Früchtegerichte einfallen und so kann ein bisschen neue Inspiration gar nicht schaden.

Die Rezepte sind nach Fruchtgruppen – wie Sommerbeeren, Äpfel, Tropische Früchte oder Trockenobst – unterteilt, was sinnig und einleuchtend ist. Die Rezepte selbst werden, wie übrgens auch jedes Kapitel, von einem Einleitungstext begleitet, in dem der Autor das jeweilige Gericht etwas beschreibt oder Variationen vorschlägt. Die Zutatenlisten sind übersichtlich, die Zutaten gut zu beschaffen und die Zubereitungsschritte ausführlich und gut verständlich beschrieben. Auch ansprechende, helle Bilder gibt es zu jedem Gericht. die Bilder sind allesamt sehr unaufgergt, was mir sehr gefällt.

Einziges kleines Manko: Mir persönlich sind deutlich so wenig vegetarische, herzhafte Gerichte im Buch. Es gibt zwar einige, aber noch mehr, in denen Fisch oder Fleisch eine Rolle spielt. Das finde ich schade, gerade bei solch einem Thema wäre es schön gewesen, die Vegetarier mehr mit ins Boot zu nehmen.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Orangen – Kartoffelkuchen: Im Buch steht dieser Kuchen als „Zitronen Kartoffelkuchen“, aber da ich Orangen zur Hand hatte, aber keine Zitronen, habe ich beide Zitrusfrüchte gegeneinander ausgetauscht und die Zuckermenge etwas reduziert. Ein leckerer, saftiger Kuchen, der toll nach Orange schmeckte. (Ihr wundert euch über Kartoffeln im Rezept? Man schmeckt sie nicht, sie geben aber viel Cremigkeit. Vor längerer Zeit habe ich schon einmal ein Rezept für Zimtschnecken mit Kartoffelbrei verbloggt. Check it out!)

Apfel, Möhre, Kartoffel: Eine dieser Mischungen, die wunderbar zu dem alten Sprichwort „What grows together, go together“ läuft. Die Mischung wird zusammen mit Zwiebeln und Thymian gebacken und ist einfach toll!

Mein Fazit: Mir gefallen Konzept und Aufmachung des Buches sehr gut. Es hält, was es verspricht und es werden einige spannende, teilweise überraschende Kombinationen und Ideen vorgestellt. Auch die Bilder und Texte finde ich ansprechend. Leider gibt es recht viele nicht-vegetarische Gerichte im Buch, was die  Rezeptauswahl für mich etwas einschränkte. Trotzdem möchte ich das Buch gerne allen weiterempfehlen, die Früchte mehr und auf neue Weisen in ihre Küche integrieren wollen!

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Das Buch „Täglich Früchte“ von Hugh Fearnley-Whittingstall umfasst knapp 420 Seiten, kostet 28 Euro und erschien im AT Verlag.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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  1. Pingback: Kochbuch: Täglich Früchte | Hugh Fearnley-Whittingstall – magentratzerl

  2. Bei mir auch und mir gefällt es sehr gut, wie Susanne habe ich mich in diese entspannte Art zu kochen verliebt, aber ich bin auch keine reine Vegetarierin. – Danke das Du einen anderen Aspekt bei diesem Buch heraus gearbeitet hast, der vielen helfen wird, dieses Buch besser einschätzen zu können. Sonnige Grüße aus Frankfurt in meine norddeutsche Heimat. LG Ira

    Antwort
    • Danke dir! Ich habe mich auch sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich diese Art des Kochens liebe. Slater begeistert mich persönlich allerdings noch etwas mehr. 🙂

      Antwort
  3. Das Buch liegt hier auch, und ich mag es so gern. Naja, ich bin vielleicht ein wenig voreingenommen; da ein großer HFW-Fan ;-).

    Antwort
    • Fans sind ja viele von ihm, deswegen hatte ich mich auch sehr auf das Buch gefreut. Leider konnte es mich nicht so 100 %ig abholen.
      Ich freue mich aber auf deine Rezension. 🙂

      Antwort

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