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Rezension: Das einfachste Kochbuch der Welt – light

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Der Titel und das Cover kommen euch bekannt vor? Vor ziemlich genau einem halben Jahr habe ich euch den ersten Simplissime-Band vorgestellt und heute habe ich den zweiten dabei.

Wie schon beim ersten Teil wird hier nicht mehr oder weniger als das einfachste Kochbuch der Welt versprochen, dieses Mal passend zum Frühling in der light-Variante. Das Konzept der Reihe ist, mit maximal sechs Zutaten – plus Salz und Pfeffer – ein Gericht zu zaubern. Dabei kann es sich um ein komplettes Gericht handeln, um einen Salat, eine Beilage oder ein Dessert. Streng genommen sind also nicht wirklich alle Rezepte Gerichte mit 6 Zutaten. Trotzdem sind ja auch solche schnellen, einfachen Teilrezepte sehr hilfreich und eine gute Erweiterung für jedes Koch-Repertoire.

Die Umsetzung des Konzeptes ist genauso gut gelungen, wie auch schon beim ersten Band: Es wird sich die ganze Zeit an die 6-Zutaten-Vorgabe gehalten, die Gerichte sind trotzdem sehr abwechslungsreich, meist meditarren inspiriert und die Zubereitungsschritte sind sehr kurz, knapp und auf den Punkt formuliert. Bei jedem Rezept sind die Zutaten einmal als Bild dargestellt und dann als festiges Gericht. Die Bilder sind alle hell, freundlich, sehr puristisch und die Gerichte gut zu erkennen. Auch zwei ausführliche Reister gibt es – eines sortiert nach Gerichtarten, eines nach Zutaten. Bei solch einem Wälzer ist das höchst hilfreich!

Die Zutaten sind allesamt sehr gut zu beschaffen. Allerdings ist die Auswahl der Gerichte sehr fleischlastig. Es bleiben auch für Vegetarier einige Möglichkeiten übrig, schon allein, weil das Buch so umfangreich ist. Trotzdem sind es prozentual recht wenige vegetarische Gerichte.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Senfsauce: Bei diesem Rezept war ich ehrlich gesagt skeptisch und habe die Sauce auch nicht so lange gekocht, weil ich Angst hatte, dass sie gerinnt. Gemischt werden dafür Frischkäse, zweierlei Senf und Thymian. Die Sauce gab es zusammen mit:

Tomaten-Ziegenkäse-Tarte: Kleine Tomaten, Ziegenfrischkäse, Eier und Thymian werden vermischt und gebacken. Herauskommt eine leckere, aromatische Blitztarte.

Barbequesauce: Die Sauce wird auf einer Basis von Kidneybohnen hergestellt, dazu kommen noch Apfel, Sojasauce und Honig. Zu selbstgemachten Pommes hat mir die Sauce gut gefallen.

Mein Fazit: Beide Simplissime-Bände haben mich persönlich absolut überzeugt, sie sind sehr umfangreich, das Konzept ist toll und passt wunderbar für Familien, Singles und allgemein Menschen, die nicht immer allzu viel Zeit, Lust oder Können zum Kochen haben. Einziger Wehrmutstropfen ist die Vielzahl an nicht-vegetarischen Rezepten.

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Das Buch „Das einfachste Kochbuch der Welt – light“ von J.-F. Mallet umfasst 380 Seiten, kostet 19,99 Euro und erschien in der Edition Michael Fischer.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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