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Rezension: Vegetarisch basisch gut für Eilige

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Heute habe ich euch mal wieder eine Rezension mitgebracht von einer Autorin, die ich sehr schätze und von der ich mich auf jedes neue Werk wieder freue!

Bücher mit „gesunden Rezepten“, was auch immer man darunter versteht, gibt es ja inzwischen jede Menge. Was das Buch von Natasha Corrett aus meiner Sicht besonders auszeichnet, sind die folgenden Punkte: Nicht nur auf dem Klappentext wird Unkompliziertheit versprochen, sie wird auch in den Rezepten gehalten. Die Rezepte sind sehr vielfältig und die Zutaten sind in den allermeisten Fällen trotzdem problemlos zu beschaffen. Und ganz besonders hervorheben möchte ich, dass das Buch insgesamt durchdacht wirkt. Gerade das erste Kapitel, was ich oft in Büchern als eher überflüssig empfinde, ist vollgestopft mit tollen Tipps und tatsächlich hilfreich und informativ.

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Die allermeisten Rezepte sind bebildert, die Bilder sind alle hell und freundlich und zeigen das Gericht im Mittelpunkt. Sehr ansprechend! Dazu gibt es einen Einleitungstext zu jedem Rezept, übersichtliche Zutatenlisten (die meist relativ kurz sind) und präzise Zubereitungsbeschreibungen. Alle Rezepte sind nicht nur vegetarisch, sondern auch glutenfrei, ohne Kuhmilch und ohne raffinierten Zucker.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Rote Bete Frikadellen: An diesem Rezept hat mich vor allem überzeugt, dass sie im Ofen gegart werden, denn ich brate unheimlich ungern und backe auch Falafeln und A’ja immer im Ofen. Die Frikadellen sind einigermaßen stabil dafür, dass keinerlei Bindemittel wie Eier o.ä. verwendet werden, sind sie sogar sehr stabil. Rote Bete und Linsen sind die Hauptzutaten, dazu noch Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Gewürze und umhüllt werden sie mit Polenta.

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Hirsesalat mit Lauch und Halloumi: Ich versuche immer wieder, mich mit Salaten anzufreunden, was meist nur so mittelmäßig funktioniert. Hier gibt es einen wunderbar sättigenden, gesunden, leicht warmen Hirsesalat. Allerdings musste ich das Rezept etwas anpassen: Statt Lauch gab es Frühlingszwiebeln und statt Halloumi Feta – denn es war komplett unmöglich, hier im Umkreis Halloumi zu bekommen.

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Zerdrückte Eier mit Avocado: Der Titel sagt im Prinzip schon genau, was hier passiert… Gewürzt mit etwas Sumach, den ich sehr liebe, und Pfeffer. Ein toller Brotbelag, den ich sicher noch gern öfter essen würde.

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Cremige Tahini Linsen: Ein Linsensalat, der mit einer Tahinisauce und Kräutern angemacht wird. Insgesamt schön würzig, der Linsensalat ist aber nicht unbedingt mein Favorit.

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Mein Fazit: Inzwischen besitze ich alle drei Bücher von Natasha Corrett und sie überzeugen mich alle. Sie sind herrlich unverkrampft, trotzdem klar in der Linie und die Rezepte sind gelingsicher und lecker. Viele hilfreiche Tipps zu Vorbereitungen, Transport und Variationen runden das Buch ab.

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Das Buch „Vegetarisch basisch gut für Eilige“ umfasst rund 225 Seiten, kostet 28 Euro und erschien im AT Verlag.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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