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Rezension: Vegane Süßigkeiten

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Habt ihr auch schon einmal davon geträumt, euch all eure lieben Süßigeiten, Riegel und Co selber zu machen? Ich definitiv und ich habe tatsächlich auch schon ein paar Experimente dazu unternommen, mehr seht ihr bestimmt im Laufe des Jahres mal hier. Genau diesen Ansatz hat auch das Buch, was ich euch heute mitgebracht habe: Anna-Lena Klapp hat sich lauter klassische Süßigkeiten angeschaut und sie zu Hause „nachgebaut“ und das auch noch vegan.

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Super finde ich an dem Konzept, dass das Selbermachen zum einen einfach Spaß macht, man weiß, was wirklich drin ist, man kann sie variieren und sie machen sich super als Geschenk! Beispielsweise habe ich die die Haselnuss-Sandwiches an Weihnachten für meine Geschwister mitgebracht und meine Kleine hatte tierisch Spaß beim Helfen.

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Jedes Rezept wird von einem Bild und einem Einleitungstext begleitet. Die Bilder sind simpel gehalten, aber schön hell und man erkennt das Gebäck, den Riegel oder die Pralinen wunderbar darauf. Die Einleitungstexte finde ich niedlich gelöst, denn hier wird jedes Mal mehr oder weniger suptil auf den Originalnamen der Süßigkeit angespielt. Ich vermute einfach mal, dass man aus irgendwelchen rechtlichen Gründen die Originalnamen wie „Hanuta“ nicht schreiben darf, weil es sich nicht um das Originalrezept handelt.

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Die Rezepte an sich sind gut beschrieben: Es gibt eine übersichtliche Zutatenliste, die sinnvoll unterteilt ist nach Teig, Füllung etc., wenn es nötig ist. Die Zubereitungsbeschreibungen sind sehr genau und man kann ihnen gut folgen. Was mir nicht gut gefallen hat, ist, dass oft die Angabe zu Backformgrößen oder ähnlichem fehlt. Beispielsweise fehlt bei den Haselnuss-Sandwiches, die ich ausprobiert habe, auch die Angabe, wie groß die Waffelblätter sein sollen.

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Haselnuss-Sandwich: Tatsächlich ist das eine der Süßigkeiten, die ich ungelogen schon seit mehreren Jahren ausprobieren möchte. Ideen dazu schwirren schon ewig in meinem Kopf herum, sogar verschiedene Rezepte habe ich schon dazu geschrieben. Dieses Buch hat mir jetzt den kleinen Schupser gegeben, den Plan in die Tat umzusetzen. Großartig am Rezept: Man braucht nur genau 4 Zutaten, die alle problemlos zu besorgen sind. Nicht ganz so gelungen: Die genaue Angabe der Größen der Waffelplatten fehlt. Das Rezept findet ihr bereits HIER.

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Vegane Küsschen: Dieses Rezept wollte meine Kleine unbedingt ausprobieren. Aus Schokolade, Haselnussmus und einer Haselnuss entsteht eine einfache Praline. Lecker, kommt aber lange nicht an das Original dran.

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Ich habe übrigens beim Ausprobieren nicht komplett vegane Lebensmittel benutzt: Beispielsweise habe ich „normale“ Vollmilchschokolade verwendet und keine vegane.

Mein Fazit: Ich finde das Konzept des Buches toll! Die Ideen und ausgewählten Rezepte sind sehr vielfältig und obwohl das Buch recht schmal ist, vermisst man erst einmal keine der bekannten Riegel und Schokoladen-Kreationen aus dem Süßigkeitenregal. Leider gibt es ein paar Ungenauigkeiten / fehlende Angaben bei Backformen oder anderen Größen. Ansonsten ein super Buch, das ich gern weiterempfehle!

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Das Buch „Vegane Süßigkeiten“ von Anna-Lena Klapp umfasst 64 Seiten, kostet  Euro und erschien beim Neunzehn Verlag. Es ist Teil der VEBU-Reihe.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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