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Vanille Amaretto Pralinen

Veröffentlicht am

So kurz vor Weihnachten habe ich mir gedacht, ich zeige euch noch ein paar Ideen für selbstgemachte Geschenke, Mitbringsel oder auch einfach Leckereien für den heimischen Genuss. Mitgebracht habe ich euch heute Vanille Amaretto Pralinen.

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Die Herstellung der kleinen Dinger ist an sich nicht besonders schwierig, aber man sollte vielleicht doch schon eins, zwei Mal mit Pralinenformem zu tun gehabt haben. Jedenfalls sage ich das aus eigener Erfahrung: Vor einigen Jahren, als ich meine ersten Pralinenformen gekauft hatte, war ich etwas übermotiviert und dachte mir, dass es ja nicht so schwierig sein könnte, damit schöne gefüllte Pralinen herzustellen. Nun ja, das Ganze endete nicht gerade so, wie ich mir das vorgestellt hatte… Mit ein bisschen Übung im Schokolade richtig schmelzen und mit Pralinenformen im Allgemeinen geht die Herstellung aber wirklich relativ einfach.

Belohnt wird man dann nach der Arbeit mit wunderschönen, leckeren Pralinen mit weicher Füllung und einem schönen Vanille-Amaretto-Aroma. Da isst man doch gern die ein oder andere gleich selbst…

Ach und hey, wenn sie nicht perfekt aussehen: Macht euch nicht zu viel Stress und glaubt mir, darin bin ich der Meister! Aber die Pralinen werden sicherlich so oder so super schmecken, sie sind selbstgemacht, da dürfen sie auch ein paar Ecken und Kanten haben und wer sich als Beschenkter oder Testesser beschwert, muss es eh besser machen.

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Zutaten (für etwa 20 Pralinen):
Für die Füllung:
1/4 Vanilleschote oder entsprechend viel gemahlene
70 g Sahne
10 g Butter
110 g weiße Kuvertüre, grob gehackt
1 EL Amaretto
Für die Hülle:
150 g weiße Kuvertüre
2 Pralinenförmchen – je nach Größe kann die Anzahl der Pralinen variieren
Zubereitung:

  • Zuerst wird die Füllung hergestellt: Dazu die Vanilleschote auskratzen und das Mark und die Schote zusammen mit der Sahne und der Butter in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Die gehackte Kuvertüre in eine hitzebeständige Schüssel geben und die aufgekochte Butter-Sahne darüber gießen. Das Ganze 5 Minuten stehen lassen, dann glatt rühren. Den Amaretto unterrühren. Die Füllung etwa eine Stunde an einem kühlen Ort abkühlen lassen (im Moment eignet sich der Balkon / Terrasse gut, gegebenenfalls die Schüssel abdecken) – die Mischung sollte kühl, aber noch spritzfähig sein.
  • Dann die Hohlkörper vorbereiten: Dafür die Kuvertüre hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Gerade bei weißer Schokolade muss man da vorsichtig sein, sonst gerinnt sie leicht. Am besten gebt ihr erst einmal 3/4 der Menge in die Schüssel, schmelzt die Kuvertüre, nehmt dann die Schüssel vom Wasserbad und rührt die restliche Kuvertüre drunter.
  • Die geschmolzene Kuvertüre in die sauberen Pralinenformen gießen und sofort wieder ausgießen – am besten zurück in die Schmelzschüssel oder ansonsten auf Backpapier. Die Oberseite der Formen abkratzen, sodass dort möglichst keine Schokolade mehr klebt. Die Pralinenformen 10 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.
  • Anschließend die Vanilleschote aus der Füllung entfernen, die Füllung in einen Spritzbeutel geben und in die Hohlkörper spritzen, am besten etwas Platz oben lassen, nicht viel, gerade genug für den Schokodeckel. Das Ganze an einem kühlen Ort (Kühlschrank ist gut, Keller auch) 12 Stunden kühlen lassen.
  • Nach der Kühlzeit die restliche weiße Kuvertüre wieder über dem Wasserbad schmelzen, auf jede Praline etwas Kuvertüre als Deckel geben. Mit einer Palette oder einem Messer die Oberfläche glatt streichen. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen und die Pralinen aus der Form lösen.

Lasst sie euch schmecken!
P.S. Auch wenn es bei Pralinen mit Amaretto klar sein dürfte: Sie sind nicht für Kinder geeignet. Wer sie kindertauglich zubereiten möchte, kann den Amaretto einfach weglassen.

Das Rezept stammt aus dem Buch: „Step by Step zur Pralinista“ von Angelika Schwalber. Das Buch liegt jetzt schon ein Weilchen auf meinem Rezensionsstapel und jetzt, so kurz vor Weihnachten, war genau der richtige Augenblick, endlich mal etwas daraus auszuprobieren. Das Buch soll ein Leitfaden durch die Kunst des Pralinen machens sein und hat drei Kapiel mit jeweils unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Zusätzlich gibt es zu Beginn des Buches ein Kapitel, in dem grundsätzliche Techniken, wie Schokolade temperieren, Pralinen igeln oder ähnliches vorgestellt werden. Hier gibt es auch einige Schritt-für-Schritt-Bilder, was mir sehr gut gefällt. Auch ansonsten sind die Zubereitungserklärungen sehr klar und verständlich beschrieben und verweisen immer mal wieder auf diese einführenden Techniken. Jedes Rezept wird von einem passenden Bild begleitet, was ich sehr schön finde. Einzig die Zuordnung der einzelnen Pralinen zu den Kapiteln finde ich nicht immer ganz passend, aber das ist Ansichtssache und auch nicht weiter dramatisch, denn man blättert ja eh durch das ganze Buch. Die Vanille-Amaretto-Pralinen von oben kommen übrigens aus dem ersten, also dem einfachsten Kapitel. Was übrigens extrem gut gelungen ist, sind die beiden Register: Eines gibt es über die Rezepte, eines über die Grundtechniken. Beide sind sehr übersichtlich und hilfreich.
Mein Fazit zum Buch: Es ist ein hübsches und gelungenes kleines Buch, das bestimmt einigen Spaß machen wird. Es gibt vielfältige Rezepte und die meisten Zutaten sind problemlos zu beschaffen.

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Das Buch „Step by Step zur Pralinista“ von Angelika Schwalber umfasst 95 Seiten, kostet 12,99 Euro und erschien im ZS Verlag.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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  1. Pingback: Vorweihnachtliche Inspirationen | Becky's Diner

  2. Hui, hört sich verdammt lecker an!!!

    Antwort

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