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Rezension: Zimtstern & Zitronenküsschen

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Langsam, aber sicher weihnachtet es gar sehr, die Straßen werden mit Lichterschmuck geschmückt, die Auslagen in den Supermärkten ergeben langsam einen echten Sinn und selbst Backmuffel haben plötzlich Lust, den Ofen anzuschmeißen und Plätzchen zu backen. Ich bin ja ganz eindeutig der Typ des „Ganzjahres-Bäckers“, aber natürlich gibt es auch für mich einiges an Keksen, die typisch weihnachtlich sind. Um genau solche Kekse geht es in der heutigen Rezension:

Das Buch vereint sämtliche typischen Aromen, Plätzchen, Torten und Formen für die Weihnachtszeit. Vom absoluten Klassiker wie Ausstecherkeksen und Vanillekipferln, geht es über Bärentatzen, weihnachtlich gewürzten Pies und Panettone, bis hin zur Himmlischen Kokostorte durch die ganze Weihnachtsbäckerei.
Jedes Rezept ist ansprechend bebildert, immer steht das jeweilige Gebäck im Mittelpunkt, die Bilder sind nicht überladen. Einem einheitlichen Stil folgen sie nicht, es gibt Shabby Chic, auf der folgenden Seite eher klassisch-cleane Arrangements und dann wieder eher den Blogger-Stil mit Etagere, gepunktetem Geschirrhandtuch dekorativ zusammengelegt und im Hintergrund eine Holzplatte.

Exotische Zutaten werden eher nicht benutzt, was das angeht ist die Rezeptauswahl sehr alltagstauglich und umsetzbar. Es gibt Rezepte für den Anfänger, den geübteren Hobby-Bäcker, für alle, die schnellen Erfolg sehen wollen, aber auch aufwändigere Rezepte.

Am wichtigsten ist wie immer der Rezeptetest. Deswegen hier die Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:
Mini-Kastenkuchen: Ein einfacher Rührkuchenteig, der in Mini-Kastenformen gebacken wird. Hier hätte ich mich über eine etwas genauere Angabe zur Größe gefreut. Die Kuchen waren einfach, nichts besonderes, aber auch sehr lecker.

Sablés: Ein einfacher Mürbeteig ohne Ei, der zu einer Rolle geformt gekühlt, in gemahlenen Nüssen gewendet und in Scheiben geschnitten gebacken wird. Laut Rezept soll man vorher noch eine Blütenmischung mit etwas Ei auf der Oberfläche „festkleben“, solch eine hatte ich aber nicht zur Hand. Ein klassischer Geschmack, passt gut zum Thema, da sagt man nicht Nein.

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Gebackene Zuckerstangen: Solch Zuckerstangen, die aus zwei verschieden gefärbten Teigen bestehen, wollte ich schon lange mal backen und da sich ein entsprechendes Rezept im Buch fand, habe ich das direkt genutzt. Auch hier handelt es sich um einen einfachen Mürbeteig (mit Ei), der zur Hälfte mit Kakao gefärbt wird. Leider hat mich mal wieder der Mürbeteig im Stich gelassen und die Zuckerstangen gelangen leider so gar nicht. Stattdessen habe ich dann spontan klassisches Schwarz-Weiß-Gebäck daraus gemacht. Lecker waren die Kekse und das Problem mit dem Formen, liegt ziemlich sicher an mir, nicht am Rezept, denn andere haben es ja schon geschafft.

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Mein Fazit: Weihnachtsbackbücher habe ich tatsächlich bisher kaum in meiner Sammlung und so fand ich es schön, mich mal durch eines durchbacken zu können. Das Konzept ist klassisch und auch die Umsetzung wird dem Thema gerecht: Es gibt viele Klassiker, aber auch Neuinterpretationen – und ganz nebenbei sehe ich auch keinen Grund, viele der Rezepte zu jeder anderen Zeit des Jahres zu backen.

 

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Das Buch „Zimtstern & Zitronenküsschen“ umfasst gute 180 Seiten, kostet 24,99 Euro und erschien im Thorbecke Verlag.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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