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Lafer!Lichter!Lecker & Food Fiction & Das fette Buch

Veröffentlicht am

Die Rezensionswoche anläßlich der Frankfurter Buchmesse ist schon fast wieder vorbei und da möchte ich euch noch schnell ein paar Bücher vorstellen, die allesamt etwas besonderes haben. Sie passen eigentlich nicht zu 100 % zu diesem Blog, aber ich dachte mir, dass es einen solchen Artikel in so einer Rezensionswoche ruhig auch mal geben darf. Konkret möchte ich euch ein bisschen etwas über diese Bücher erzählen:

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Beginnen wir gleich mit dem „Sonnenscheinbuch“: „Lafer, Lichter, Lecker!“. Hier ist der Titel Programm und anläßlich des 10 jährigen Jubiläums haben Horst Lichter und Johann Lafer einige ihrer liebsten Rezepte der Sendung noch einmal zusammengetragen und präsentieren diese in diesem Buch.
Das Rezeptauswahl ist laut Einleitung so entstanden, dass die beiden sich überlegt haben, welche Rezepte typisch für den Kochstil des jeweils anderen sind und diese wurden dann in entsprechende Kapitel gepackt. Eine schöne Idee ist dabei auch, dass der jeweils andere das entsprechende Rezept kurz kommentiert, beziehungsweise einen Einleitungstext verfasst hat. Ein kleines Foto verrät, welcher Promi das Gericht mit in der Sendung zubereiten durfte und zwischendurch sind lustige Zitate mit abgedruckt.

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Jedes Rezept ist bebildert, die Zutatenlisten sind schön übersichtlich und bei Bedarf strukturiert. Auch die Zubereitungsschritte sind verständlich verfasst und zu Hause umsetzbar. Die Bilder sind schön hell und appetitanregend, mal sind sie sehr dekoriert, manchmal eher schlicht gehalten. Die Rezeptauswahl ist sehr fleisch- und fischlastig, sodass es mir wirklich sehr schwer fiel, ein passendes Gericht für mich zu finden. Definitiv ausprobieren möchte ich noch Johann Lafers Kaiserschmarrn und ein paar andere Desserts klingen noch verlockend.
Mein Fazit: Für Vegetarier ist das Buch eher nichts, aber wer Fisch und Fleisch isst und Johann Lafer und Horst Lichter mag, der sollte unbedingt mal einen Blick in das Buch werfen!

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Kommen wir zu einem Buch, auf das ich mich seit der Verlagsvorschau sehr gefreut habe: „Food Fiction“! Wer meiner Facebookseite folgt, wird gesehen haben, dass mich vor einem Weilchen noch ein zweites Buch erreicht hat, das in eine ähnliche Richtung geht: „Nerdy Nummies“ von Rosanna Pansino. Auf beide Bücher habe ich mich sehr gefreut! Gar nicht so sehr, weil ich ein besonderer Filmegucker bin, sondern eher, weil beide etwas nerdy angehaucht wirkten und als Mathematikerin fühle ich mich dem schon mal grundsätzlich verbunden.

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Das Buch ist in fünf grobe Bereiche eingeteilt: Science-Fiction, Fantasy, Mangas, Fantasy-Horror und Comics. Jeder dieser Bereiche deckt dabei drei konkrete Filme ab. Die Auswahl der Rezepte zu den Themen finde ich nicht immer so optimal. Ein Beispiel: „Potters große Schmorschlacht“ oder Supermans Vorspeise: „5-Minuten-Eier mit geliertem Salat und Schnittlauchsauce“. Passend dagegen sind lauter blutige Ideen zu Dracula, der Nacht der lebenden Toten oder auch zwei 50er Jahre inspirierter Gerichte für „Zurück in die Zukunft“.
Mein Fazit: Ok, seien wir ehrlich: Richtig warm geworden bin ich mit diesem Buch nicht. Für wen es geeignet ist? Ich glaube, es passt am besten zu einem älteren Teenie / Erwachsenen, der gern entsprechende Filme schaut und dieses Buch einfach gern in seiner Sammlung hat oder zufällig auch noch gut kochen kann. Mir persönlich ist das Buch zu fleischlastig und auch zu düster aufgemacht. Trotzdem mag ich die grundsätzliche Idee hinter dem Buch und deswegen wollte ich es hier erwähnen und kurz vorstellen.

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Beim dritten Buch habe ich eine ganze Weile mit mir gerungen, ob ich es jetzt schon vorstellen soll, wo ich doch noch gar nichts daraus ausprobiert habe… Da es aber irgendwie ziemlich gut zu den beiden Vorgängern passt, darf es sich jetzt doch schon einreihen. Die Rede ist von „Das fette Buch“, passend zum Kölner Imbiss „Die fette Kuh“.

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Worum es im Buch geht, ist sehr leicht und schnell erklärt: Burger! Ja, den Burger Hype kennen wir alle, aber wie oft hattet ihr das Gefühl, dass diese Bücher wirklich „echt“ sind und nicht jemand da ziemlich konstruiert versucht hat, sich einen fancy Burger aus den Fingern zu saugen? Dieses Buch ist ganz bewusst (davon gehe ich jetzt einfach mal aus) viel bodenständiger aufgemacht: Wir erfahren viel über die Menschen hinter der fetten Kuh, wir erfahren auch etwas über die Kühe selbst, es gibt einiges an Warenkunde und viele, viele Ideen, was alles auf einen Burger passt, was eher nicht und warum. Es gibt unfassbar viele Grundrezepte für Saucen, Pattys, Buns, Cole Slaw, und und und. Dazu dann noch konkrete Vorschläge für Burger, bei denen dann einfach die nötigen Grundrezepte aufgezählt werden und auf die entsprechenden Rezepte verwiesen wird. Das klingt latent unübersichtlich? Ja, ehrlich gesagt ist es das auch. Der Vorteil: Man kann in diesem Buch stundenlang blättern und findet doch immer wieder etwas Neues.
Mein Fazit: Dies ist ein Burger Buch, das sehr authentisch wirkt, deutlich umfangreicher ist, als es auf den ersten Blick scheinen mag und ein wahrer Rezepteschatz ist! Ausprobieren werde ich definitiv demnächst ein paar Rezepte und vielleicht präsentiere ich euch dann im Anschluss an dieser Stelle meinen „Becky Burger“.
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Das Buch „Unsere Lieblingsgerichte“ von Johann Lafer und Horst Lichter umfasst 190 Seiten, kostet 19,95 Euro und erschien im Callwey Verlag.
Das Buch „Food Fiction“ von Thibaud Villanova und Maxime Léonard umfasst 140 Seiten, kostet 24,99 Euro und erschien im Christian Verlag.
Das Buch „Das fette Buch“ umfasst 240 Seiten, kostet 30 Euro und erschien in der Edition Fackelträger.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

 

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  1. Hey! Mit „Food Fiction“ hast du wahrscheinlich recht, die Rezepte hören sich nämlich schon beim Lesen nicht sonderlich toll an. Aber ich find das Buch jetzt von deiner Erzählung einfach so göttlich, dass ich es gleich auf meine Wunschliste gepackt hab 😀 Wann hattest du dir vor Affiliate Links dafür zuzulegen? 😉

    Antwort
  2. Vielen Dank fuer die tollen Tipps!
    Liebe Gruesse Monika

    Antwort

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