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Rezension: Food Swap

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Und schon sind wir wieder am Freitag unserer Rezensionswoche angelangt… Heute habe ich euch ein Buch mitgebracht, das für alle perfekt ist, die gern Selbstgemachtes aus der Küche verschenken!

Food Swap ist eine immer größer werdende Bewegung von menschen, die sich treffen, um Selbstgemachtes zu tauschen und gemeinsam zu probieren. Das kann Eingemachtes sein, Gebackenes, Saucen, Süßigkeiten und alles, was einem sonst so einfällt – Hauptsache selbstgemacht. Die beiden Hamburger Freundinnen Yelda Yilmaz und Swantje Havermann haben das Phänomen in Deutschland mit verbreitet und nun ein passendes Buch mit lauter tollen tauschfähigen Rezepten geschrieben. Die Rezepte stammen teilweise von ihnen selbst, teilweise von anderen Tauschern.

Die Rezeptauswahl ist entsprechend sehr vielfältig und für jeden sollte das passende mit dabei sein. Die Rezepte sind unterteilt in die folgenden Kapitel:

  • Brot
  • Brotaufstriche – pikant & süß
  • Marmeladen & Chutneys
  • Eingelegt & Eingemacht
  • Kleingebäck
  • Knabberkram
  • Aus der Flasche

Bereits im Inhaltsverzeichnis werden nicht nur die Kapitel, sondern jedes einzelne Rezept aufgeführt, so kann man sich einen guten Überblick verschaffen. Zusätzlich gibt es als Einstieg in jedes Kapitel ebenfalls noch einmal eine Übersicht aller Rezepte. Die Rezeptauswahl ist sehr vielfältig, aber durchaus stimmig. So gibt es viele Sachen, die eingekocht oder anders haltbar gemacht wurden, sodass man sie gut tauschen kann, weil sie nicht am Herstellungstag direkt gegessen werden müssen. Das ist gleichzeitig rund und stimmig, aber auch vielfältig in der Aromen- und Zutatenwahl. Komplette Gerichte wie in anderen Kochbüchern sucht man aber natürlich vergeblich.

FlapjacksHerzhaft3

Die Rezepte sind alle sehr ansprechend bebildert, man erkennt prima das fertige Gericht und zwischendurch gibt es immer mal wieder „Stimmungsbilder“ von Zutaten frisch vom Feld, manchmal sieht man auch Menschen bei der Zubereitung oder ähnliches. Auf den meisten steht aber das Gericht fest im Vordergrund. Ausführliche Einleitungstexte gibt es ebenfalls, ein eindeutiger Pluspunkt in meinen Augen. Auch das Register ist ganz nach meinem Geschmack: Ausführlich, hilfreich und man kann erfolgreich nach einzelnen Zutaten wie „Schokolade“ oder „Zwiebeln“ suchen. Das Buch ist nicht rein vegetarisch, aber die Rezepte sind es in einer so überwältigenden Mehrheit, dass es fast als solches durchgehen könnte.

Naan3

Die Rezepte an sich sind gut beschrieben, die Zutatenlisten übersichtlich und bei Bedarf gut strukturiert, sodass man direkt weiß, welche Zutat in den Teig, welche in die Füllung gehört oder ähnliches. Ein kleiner Minuspunkt ist die Tatsache, dass mir öfter die Angabe der genauen Größe einer Backform fehlt. Gerade für ungeübtere Hobby-Köche ist das unschön.

 

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:

Zwiebel-Marmelade: Ein ganz ähnliches Rezept war das allererste, was ich von einem anderen Blog nachgekocht habe, das ist schon einige Jahre her und so sprang mich dieses Rezept direkt an. Das Ergebnis dieses Mal konnte ich mich überzeugen und passte wunder bar zu einem gebackenen Ricotta. Leicht säuerlich-süß und fein aromatisch.

ZwiebelMarmelade3

Naan: Dieses indische Brot, was in der Pfanne gebacken wird, habe ich schon öfter gegessen und es hat uns immer gut geschmeckt, Bei diesem Rezept musste ich mit dem Mehl-Flüssigkeits-Verhältnis deutlich nachbessern, ansonsten gelang das Rezept gut und das Naan-Brot war lecker wie immer.

Naan1

Herzhafte Flapjacks: Auf dieses Rezept war ich auch besonders gespannt, weil es eine Variante eines britischen Klassikers ist, den ich sehr gern mag. Statt eines süßen Riegels wird hier allerdings ein herzhafter mit jeder Menge Gemüse gebacken. Heraus kommt ein Gebäck, das satt macht und was man sicherlich auch gut mitnehmen kann oder als eine Komponente eines Abendessens mit Kräuterquark servieren kann. Sehr lecker – auch wenn es mit dem Original nicht wirklich viel zu tun hat.

FlapjacksHerzhaft2

Mein Fazit: Das Konzept und auch die Umsetzung des Buches konnten mich überzeugen: Das Konzept des Tauschens von selbstgemachten Leckereien ist super und ich bin sicher, dass solch ein Food Swap – Abend ein tolles Erlebnis ist. Im Buch finden sich vielfältige Rezepte, die nicht 08/15, aber trotzdem gut in der heimischen Küche umsetzbar sind. Dass sich die Ergebnisse wunderbar zum Tauschen oder Verschenken eignen, ist ein schöner Nebeneffekt. Ein insgesamt gelungenes Buch, aus dem ich bestimmt noch gern einiges ausprobieren werde.

Wer mehr über das Food Swap – Projekt von Yilmaz und Swantje erfahren möchte, kann das auf ihrer Website tun: KLICK!

 

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Das Buch „Food Swap“ von Yelda Yilmaz und Swantje Havermann umfasst 220 Seiten, kostet 19,95 Euro und erschien im Edel Verlag.

Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

 

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  1. Pingback: Rezension: Ein Tag in Istanbul | Cooking around the world

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