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Erdnusscreme mit Schoko-Topping

Veröffentlicht am

… oder auch: Ein Erdnussriegel zum Löffeln.

Bei Schokolade mit Erdnüssen scheiden sich die Geister. Ich bin ein großer Fan dieser Kombi und da ich inzwischen mitbekommen habe, dass es hier ebenfalls noch einige Liebhaber gibt, habe ich für uns alle heute ein feines Dessert im Gepäck. Es gibt eine Erdnusscreme mit einem Schokoladen-Topping.

ErdnusscremeSchoko2

Super finde ich an dieser Nachspeise, dass sie wirklich sehr schnell und einfach zuzubereiten ist und am Ende hat man trotzdem etwas, das Eindruck macht und sicherlich auch bei Besuch gut ankommt. Die Erdnusscreme ist locker-luftig, die Schokolade dunkel und aromatisch.

ErdnusscremeSchoko5

Der Wal durfte vorkosten…

Obwohl ich bekanntermaßen ein riesiger Schoko-Fan bin, muss man hier tatsächlich etwas aufpassen. Beim nächsten Mal würde ich das Dessert in flacheren Gläsern anrichten, damit die Dicke der Schokoladenschickt etwas dezimiert wird und sich besser auf die Erdnusscreme verteilt. Außerdem habe ich die Menge des Schoko-Toppings unten im Rezept etwas verringert, weil mir das Ganze im Original (wie ihr es auf dem Bild seht) tatsächlich zu dick war, weil es nicht so gut zu essen war.

ErdnusscremeSchoko3

Zutaten:
Für die Erdnusscreme:
180 g Erdnussbutter (bei mir crunchy)
200 g Sahne (pflanzliche ist auch ok)
70 g Puderzucker
1 EL Vanillezucker (oder Vanilleextrakt, falls eine Spur Alkohol ok ist)
1/3 TL Salz
Für das Schoko-Topping:
1 EL Butter / Margarine (nicht gehäuft)
1 knapper EL Ahornsirup / Agavendicksaft
3 EL Sahne oder Milch
1 Prise Vanille oder 1 TL Vanillezucker
100 g Schokolade, grob gehackt (bei mir 70 %)
Optional: Erdnüsse zum Dekorieren (ich habe gesalzene aus der Dose verwendet)

Zubereitung:
• Alle Zutaten für die Erdnusscreme in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer aufschlagen. Zuerst wird die Masse heterogen sein, dann wird das Ganze eher flüssig und danach schlägt man quasi die Sahne auf und die Mischung wird fester. Allerdings muss man aufpassen, dass man die Erdnusscreme nicht zu lange aufschlägt, damit man am Ende keine Butter hat. Die Creme auf Gläser verteilenund kühl stellen.
• Alle Zutaten außer der Schokolade für das Schoko-Topping in einen kleinen Topf geben und aufwärmen, man kann die Mischung unter Rühren auch kurz aufkochen lassen. Dann von der Herdplatte nehmen und die grob gehackte Schokolade hinzu geben, 5 Minuten stehen lassen und dann glatt rühren. Die Schokoladenmasse auf der Erdnusscreme verteilen und nach Belieben einige Erdnüsse als Deko oben drauf legen.
• Die Creme kann im Kühlschrank zwischengelagert werden, am besten nehmt ihr sie etwas vor dem Verzehr wieder heraus.
Guten Appetit!

 

Das Originalrezept, das ich als Grundlage für das obige benutzt habe, war vegan, ich habe allerdings keine pflanzliche Sahne verwendet, sondern ganz „normale“ von der Kuh. Das Originalrezept stammt aus dem Buch „Meine Familie isst vegan“ von Helene Holunder. Die Autorin bloggt auf ihrem Blog Helene Holunder über vegane, familientaugliche Küche. In ihrem ersten Buch nimmt sie uns nun mit auf diese Reise durch den veganen Alltag und präsentiert lauter Rezepte, die einfach und schmackhaft zubereitet werden können.
Es gibt Kapitel zu den folgenden Themen:
• Aufstriche & Dip
• Frühstücksfreuden
• Suppen, Salate und andere Sattmacher
• Kuchen, Desserts & Co
• Basic-Rezepte
Jedes Rezept (bis auf die Basics) ist bebildert: Die Bilder sind freundlich, hell und zeigen das Wesentliche, das Gericht. So etwas gefällt mir gut, ich bin kein Freund von zu vielen Props. Auch einen persönlichen Einleitungstext gibt es zu jedem Gericht, was ich immer sehr schön finde, um ein Rezept einordnen zu können.
Leider muss ich sagen, dass das zweite ausprobierte Rezept aus dem Buch überhaupt nicht überzeugen konnte. Es klang so gut: Ein Curry Monkey Bread. Monkey Breads sind eine tolle Sache – kleine Teigbällchen, die traditionell in Butter, Zucker, Zimt und Nüssen gewendet werden, bevor sie gebacken werden – und man kann sie wunderbar in den verschiedensten Versionen backen. Hier werden die Teigbällchen in einer Mischung aus Salz, Zucker und Curry gewendet, als Klebemittel kommt Kokosmilch zum Einsatz. Machen wir es kurz: 5 EL Currypulver auf 500 g Mehl geht gar nicht und war viel zu viel! Ich liebe Curry, aber das konnte ich nicht essen.
Mein Fazit fällt deswegen auch nicht eindeutig aus: Der „Schokoriegel zum Löffeln“ hat uns sehr gut gefallen, das Curry Monkey Bread leider gar nicht. Die Aufmachung und das Konzept des Buches gefallen mir wiederum sehr gut. Ich werde aus dem Buch bestimmt noch das ein oder andere Rezept ausprobieren und euch dann berichten.

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Das Buch „Meine Familie isst vegan“ von Helene Holunder umfasst 136 Seiten, kostet 19,99 Euro und erschien bei Thorbecke.
Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

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  1. Das klingt wirklich fabelhaft!

    Antwort
  2. Huh, das klingt lecker, muss ich mal ausprobieren, hätte ich nämlich so nicht ausprobiert.
    Liebe Grüße Luna

    Antwort
    • Oh ja, probiere das unbedingt mal aus und berichte, wie es dir geschmeckt hat. 🙂 Gern auch mit Bild für meine Nachgebacken-Seite – vgl. ganz obene. 🙂
      Liebe Grüße, Becky

      Antwort

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