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Rezension: Oh she glows!

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Heute stelle ich euch den ersten Neuzugang aus meiner gesunden Sammlung vor. In meinem Artikel über Neujahrsvorsätze hatte ich es schon einmal gezeigt und inzwischen habe ich einige Rezepte daraus ausprobiert. Es handelt sich um das Buch: „Oh she glows“ von Angela Liddon.

Klingt für euch „glow“ auch irgendwie komisch? Für mich klang die Wortwahl im ersten Moment eher nach einem ungesunden „Glühen“. Gemeint ist aber eher ein „Scheinen“ oder „Strahlen“ von innen. In ihrem Buch stellt Angela Liddon vegane Rezepte vor, die so gesund sind, dass sie den Körper von innen zum Strahlen bringen sollen. Kapitel gibt es zu allen wichtigen Essenszeiten und Arten: Suppen, Salate, Frühstück, Getränke, Hauptspeisen, Beilagen, Desserts, Snacks und auch die selbstgemachten Vorrate und Basics, alles wird beachtet. Wer gern einen Blick auf eine (vollständige) Liste der Rezepte werfen möchte, kann das in der ausführlichen Leseprobe auf der Verlagshomepage tun.

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Besonders gut an den Rezepten gefällt mir, dass man nicht erst das nächste Reformhaus plündern muss, bevor man etwas nachkochen kann. Sicher werden zwischendurch Hefeflocken verwendet, auch Tofu und Tempeh kommen zum Einsatz, Lein- und Chia-Samen kommen ebenfalls immer mal wieder vor, aber grundsätzlich wirken die Zutatenlisten absolut alltagstauglich auf mich. Gleichzeitig sind sie aber nicht langweilig. Allein schon dadurch, dass die in Kanada lebende Autorin in ihrem Buch recht aktuelle oder auch noch nicht ganz so in Europa präsente Themen aufgegriffen hat, wirkt das Buch frisch und am Puls der Zeit.

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Die Rezepte sind klassisch verfasst: Meist gehen sie über 2-3 Seiten, es gibt ein großes, helles Bild, auf dem die Speisen immer gut zu erkennen sind. Was ebenfalls stets vorhanden ist: Ein persönlicher Einleitungstext, Portionsangabe, Zubereitungs- und Kochzeit und eine Angabe darüber, ob das Gericht beispielsweise sojafrei, glutenfrei, zuckerfrei oder ähnliches ist. Sehr oft gibt es auch noch einen Tipp, wie man das Gericht variieren kann. Ich finde, durch diese ausführlichen Angaben und die leicht verständlichen Zubereitungsschritte, ist dieses Kochbuch auch sehr gut für Anfänger in der Küche geeignet. Gleichzeitig ist es aber auch für erfahrenere Köche interessant, weil die Rezeptauswahl eben nicht schon 100 Mal so existiert. Ein ausführliches Register, ein Rezeptverzeichnis und eine umfangreiche Warenkunde zur veganen Speisekammer runden das Buch ab.

 

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:

Ölfreie Falafel: Ich liebe Kichererbsen und Speisen, die daraus zubereitet wurden, Falafel und Hummus ganz besonders. Nun ist es aber so, dass ich Frittieren hasse. Deswegen experimentiere ich schon länger mit gebackenen Falafeln. Diese Variante ist schön kräuterig-aromatisch, vielleicht ein ganz bisschen trocken, aber mich hat das nicht gestört.

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Chana Masala: Da ich für die Falafeln eh schon Kichererbsen kochte, habe ich gleich die doppelte Menge gemacht. Am nächsten Tag gab es dann dieses feine, aromatische Chana (=Kichererbsen) Masala mit einem Kokosreis. Das Gericht war nicht nur lecker, sondern auch extrem schnell zubereitet.

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Immunstärkende Tomatensauce mit Pilzen: Nudeln mit Tomatensauce geht immer, oder? Hier gibt es eine Variante mit angebratenen Pilzen, schön viel Tomatengeschmack, Basilikum und zusätzlich kamen noch einige gekochte rote Linsen hinein. Klasse!

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Tröstlicher Nacho-Dip: Ein weicher, warmer, käsiger Nacho-Dip in vegan und gesund? Ja, das geht! Der Dip ist auf Nussbasis, zusätzlich kommen einige Hefeflocken für den Käsegeschmack mit hinein. Das Ergebnis gefiel allen Testessern gut.

Mein Fazit: Bei diesem Buch und mir war es Liebe auf den ersten Blick, die auch beim zweiten und dritten nicht enttäuscht wurde. Die Rezepte sind alltagstauglich, man muss nicht erst ein Reformhaus leerkaufen, bevor man etwas ausprobieren kann und die Ergebnisse haben mir gut gefallen. Die Bilder sind hell, freundlich und man erkennt die jeweiligen Gerichte prima. Die Rezeptauswahl ist vielfältig und spannend, ohne dabei „abgedreht“ zu sein. Aus diesem Buch werde ich mit Sicherheit noch einige Ideen ausprobieren und ich empfehle es sehr gern weiter!

 

Angela Liddons gleichnamigen Blog könnt ihr übrigens hier besuchen: KLICK!

 

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Das Buch „Oh she glows!“ von Angela Liddon umfasst fast 330 Seiten, kostet 29 Euro und erschien im Narayana Verlag.

Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

 

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