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Pastinakenpüree mit gebackenen Zucchini und Paprika {+ Kurzrezension „Clean Eating“}

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Clean Eating ist in letzter Zeit ein großes Thema, das dürfte der nächste größere Ernährungstrend sein, der mal wieder zu uns rüber schwappt. Die grundsätzliche Ausgangsidee finde ich gar nicht schlecht. Es wird gern der Satz: „Iss nichts, was deine Großmutter nicht als Lebensmittel erkannt hätte!“, genannt. Ich glaube, man müsste eher „Urgroßmutter“ schreiben, aber die Aussage ist wohl trotzdem recht klar: Die ganzen E-Nummern und Zutaten, die klingen, als würde man ein Chemieexperiment durchführen, sind undurchsichtig. Dann doch lieber Zutatenlisten, die man auch verstehen kann: Milch, Mehl, Gemüse, Obst, auch etwas Öl, Salz und Zucker sind in Ordnung.

PastinakenpureeGemuese

Bereits Ende August bekam ich dann eine Mail von Sarah Schocke und Eva Dotterweich, die mir von ihrem bald erscheinenden Buch „Clean Eating“ erzählten. Sie schickten mir eine digitale Version ihres Buches zu und ich warf einen Blick hinein: Zuerst war ich vor allem etwas überrascht, hatte ich doch Clean Eating im Kopf immer mit absoluten Gesundheitsjunkies, Laktosefreiheit und Glutenfreiheit assoziiert. Zwar wird hier durchaus auf „gesündere Mehle und Süßungsmittel“ der Fokus gelegt, es gibt auch viele Rezepte, die laktosefrei, glutenfrei, vegetarisch und / oder vegan sind, das trifft aber lange nicht auf alle zu. Das Buch gefällt mir gut: Es gibt eine klare Linie, die Bilder sind hell und freundlich und die Rezepte gut geschrieben. Sie sind leicht umzusetzen, es werden nicht zu viele „Superfoods“ verwendet und es gibt oft saisonale Vorschläge zu einer Grundidee.

Nun wollte ich es unbedingt mal selbst ausprobieren: Wie schmeckt ein „cleanes Gericht“? Ich blätterte also durch das Buch und fand sehr viele Gerichte, die ich gern ausprobieren würde. Es wurde dann schließlich ein Pastinakenpüree mit gebackenen Zucchini und Paprika. Besonders auf das Pastinakenpüree war ich sehr gespannt: In letzter Zeit sind mir öfter Rezepte aufgefallen, in denen die Wurzel verwendet wurde, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie Pastinaken bewusst gegessen hatte. Als ich nun dieses Püree sah und dazu das gebackene Gemüse, war es endlich so weit. Der Geschmack war super, die Pastinaken schmecken ähnlich einer guten Möhre aus dem eigenen Garten. Sehr lecker und aromatisch und als Püree ebenfalls sehr empfehlenswert und gebackenes Gemüse geht in allen Varianten bei uns sowieso immer.

PastinakenpureeGemuese2

Im Buch stand die Menge, die unten angegeben ist, für 2 Portionen als Hauptgericht. Ehrlich gesagt war das für uns zu wenig.

 

Zutaten:

Für das Püree:

2 Pastinaken (etwa 250 – 300 g, ungeschält gewogen)

200 g Sahne

Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Für das Gemüse:

Nach Wahl: Zucchini, Paprika oder anderes (bei mir 1 Zucchino, 2 Paprika)

Salz, Pfeffer, etwas Öl

Optional: Weitere Gewürze nach Geschmack

1 Backblech, ausgelegt mit Backpapier

1 Pürierstab

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
  • Zuerst das Gemüse vorbereiten: Zucchini und Paprika waschen, und nach Wunsch schneiden. Die Stücke mit etwas Öl mischen und auf dem Backpapier verteilen (bei der Paprika am besten die Hautseite nach oben legen). Auf die oberste Schiene in den Ofen schieben und backen, bis beide Gemüsearten gar und leicht bräunlich sind. Das dauert etwa 20-30 Minuten.
  • Für das Püree die Pastinaken schälen (mit dem Sparschäler) und die beiden Enden abschneiden. In Stücke schneiden, die Größe ist nicht besonders entscheidend, aber je größer die Stücke sind, desto länger müssen sie natürlich kochen. Die Pastinakenstücke mit der Sahne in einen Topf geben, aufkochen lassen und bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Pastinake gar ist. Das kann man ganz einfach durch reinstechen mit einem Messer herausfinden. Die Pastinake ist gar, wenn man mit einem Messer leicht durchschneiden kann. Das dauert ungefähr 15 – 20 Minuten. Anschließend pürieren und nach Geschmack würzen.
  • Die gebackenen Gemüsescheiben aus dem Ofen holen und ebenfalls nach Geschmack würzen. Das Püree zusammen mit dem gebackenen Gemüse anrichten und genießen.

Guten Appetit!

 

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Das Buch „Clean Eating“ Sarah Schocke und Eva Dotterweich umfasst 224 Seiten, kostet 29,99 Euro und ist im Christian Verlag erschienen.

Vielen Dank für die Bereitstellung als digitale Ansicht.

 

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Eine Antwort »

  1. Pingback: Rezension: Meine grüne Speisekammer | Becky's Diner

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