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Rezension: Vegan for starters von Attila Hildmann

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Die Frankfurter Buchmesse ist seit gestern vorbei, damit euch der Abschied nicht zu schwer fällt, habe ich heute aber trotzdem noch eine Rezension für euch. Hat euch meine Themenwoche mit lauter Rezensionen gefallen? Welches war eure liebste?

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Attila Hildmann dürfte wohl den meisten ein Begriff sein. Er ist der deutsche Vegan-Guru schlechthin, manche lieben ihnen, manchen geht er ziemlich auf den Geist und vieles dazwischen gibt es sicherlich auch. Ich bin ganz sicher kein Fan von ihm, aber einige seiner Rezepte gefallen mir gut und so war ich neugierig, ob ich gefragt wurde, ob ich einen genaueren Blick in sein neustes Buch werfen möchte. Dabei ist „neustes Buch“ allerdings nur so halb korrekt, denn es besteht aus den einfachsten und beliebtesten Rezepten aus vier seiner älteren Bücher. Quasi eine Art Best of.

Das Buch beginnt auf den ersten 35 Seiten erst einmal mit einigen einführenden Worten. Dort erzählt Hildmann, warum er vegane Ernährung für gesünder, ethischer und leckerer hält und zählt viele Alternativen zu Milch, Fleisch und Co auf. Gerade dieser Teil ist in seinen Büchern für mich oft zu missionarisch, aber das ist mit Sicherheit Anschauungssache.

NussNougatCremeHildmann1

Zur Auswahl der Rezepte kann ich nicht so viel sagen, weil ich dafür die vier Bücher nicht gut genug (und auch nicht alle) kenne. Allerdings sind die Rezepte in den allermeisten Fällen wirklich schnell und einfach und mit recht wenigen besonderen Zutaten umzusetzen. Das finde ich bei dieser Zielgruppe sehr wichtig und gut ausgewählt. Wer hat schon Lust, wenn man eine Lebensweise testet, erst einmal einen Großeinkauf machen zu müssen, bevor man auch nur ein paar Rezepte ausprobieren kann?!

Die Rezepte selbst sind ausführlich beschrieben, es gibt teilweise zusätzliche Tipps und die Bilder sind durchweg sehr gut gemacht und die Gerichte sind prima zu erkennen. Teilweise sind mir die Bilder zu clean und sehen schon fast künstlich aus – so wird es beim Nachmachen nicht aussehen. All das ist exakt wie auch in den anderen Büchern von Attila Hildmann, deswegen möchte ich das gar nicht unbedingt noch einmal hier auseinander nehmen. Folgt ihr den Links könnt ihr meine beiden anderen Rezensionen zu Büchern von ihm nachlesen (einmal bitte auf das jeweilige Cover klicken):

Vegan to Go_CoverVfY_Das_Buch_groesser

 

 

 

 

 

 

 

 

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:

Blätterteig-Flammkuchen mit Räuchertofu und roten Zwiebeln: Von Blätterteig-Flammkuchen bin ich inzwischen ein Fan. Hier wird der Blätterteig mit Nussmus, roten Zwiebeln und Räuchertofu belegt und nach dem Backen noch mit etwas frischen Kräutern bestreut. Sehr lecker und schnell gemacht und durch das Nussmus sehr sättigend.

DSC08644

Nuss-Nougat-Creme: Quasi Nutella auf vegan und selbstgemacht. Sehr lecker, schnell gemacht und fein. Da ich kein reines Haselnussmus, sondern mein gemischtes Nussmus verwendet habe, schmeckte es nicht wie das Original, aber das hat man ja durch die Wahl des Nussmus‘ in der Hand.

NussNougatCremeHildmann4

Hummus: Hummus ist immer gut und auch Hildmanns Version ist sehr lecker. Er verwendet keinen Knoblauch, was ich normalerweise tue, aber auch in Ordnung ist.

 

Mein Fazit: Den Ansatz, ein günstigeres Best of für Beginner und Neugierige herauszubringen und einige bestehende Rezepte dafür noch einmal neu zu kombinieren, finde ich gar nicht so schlecht. Hildmanns Bücher neigen dazu, durch ihren Umfang und damit auch ihren Preis, zu erschlagen und wenn man nur mal etwas ausprobieren möchte, ist diese kleinere Alternative bestimmt für einige interessant. Für die Fans von ihm ist dieses Buch allerdings nichts, weil es wirklich nichts neues darin zu lesen und zu sehen gibt.

 

Auf der Verlagsseite gibt es übrigens eine sehr ausführliche Buchvorschau, bei Interesse könnt ihr dort ja mal vorbei schauen. Klick!

 

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Das Buch „Vegan for Starters“ von Attila Hildmann umfasst knapp 130 Seiten, kostet 9,95 Euro und ist im Becker Joest Verlag erschienen.

Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

 

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Eine Antwort »

  1. Pingback: Ein kleiner Jahresrückblick – #Foodblogbilanz2015 | Becky's Diner

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