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Rezension: Zuckerschnute

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Steckt in euch noch ein kleines Mädchen, das rosa Zuckerguss und Streusel ohne Ende liebt? Dann ist die heutige Rezension mit Sicherheit genau das Richtige für euch! Ich habe euch das Buch „Zuckerschnute“ von Pia Deges mitgebracht und das Buch lässt euch eintauchen in einen süßen, bunten, rosa Mädchentraum.

Cover Zuckerschnute

Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich eigentlich kein Mädchen-Mädchen war, mal abgesehen von einer sehr frühen rosa-lila-flieder Phase, aber die ist schon sehr lange vorbei. Danach folgte eine lange Phase, in der ich mit all diesem „Mädchenkram“ so gar nichts anfangen konnte. Inzwischen kann ich mich für schöne Streusel auf Kuchen durchaus erwärmen und wenn es sich um einfache Verzierungen dreht, die selbst ich hinbekomme, bin ich auch gern dabei.

Das Buch, was ich euch heute mitgebracht habe, erfüllt diese Voraussetzungen auf jeden Fall: Die Zielgruppe sind in erster Linie kleine Mädchen (und deren Mütter). Die Backwerke sind alle sehr einfach herzustellen und werden dann hübsch und reichhaltig dekoriert. Teilweise kommen auch Fertigprodukte zum Einsatz, das hält sich aber glücklicherweise in Grenzen: Marshmallows, Schaumküsse oder ähnliches werden einfach gekauft und dann verziert.

Das Buch ist grob in zwei Teile geteilt: In den ersten drei Kapiteln gibt es lauter süße Rezepte, in den folgenden dreien gibt es viele Bastel-, Deko- oder Aktionsideen. Das erste Kapitel dreht sich ganz um das Thema „Lollipop“ in den verschiedensten Variante, dann gibt es „Krümelei“, dort werden hübsche Kuchen gebacken, und schließlich gibt es noch „Süßkram“, wo lauter Kleinigkeiten wie Trüffel, Eis oder Eulen aus Schokoküssen vorgestellt werden. Auch Vorschläge für kleine Aktionen oder Spielereien werden in einem eigenen Kapitel vorgestellt. Dabei wird beispielsweise ein Kuscheltierkränzchen oder eine lustige Back-Party für Freundinnen ausgerichtet. Ein passendes Rezept gibt es manchmal noch oben drauf – zusätzlich wird oft Bezug auf eines der Rezepte aus den ersten 3 Kapiteln genommen. Zusätzlich gibt es dann jeweils noch ein ganzes Kapitel mit hübschen Dekorationsideen für die Backwerke und lustigen Verpackungsideen, die ebenfalls alle einfach umzusetzen sind und nicht übertrieben spezielle Grundprodukte verwenden.

Abgeschlossen wir das Buch mit lauter praktischen Tipps für kleine Bäckerinnen und vier Grundrezepten, auf die im Buch immer mal wieder verwiesen werden. Ein Register gibt es nicht, dafür werden alle Rezepte und Aktionen im Inhaltsverzeichnis aufgelistet.

MarshmallowPraline2

Die Bilder sind hell, freundlich und rosa… Sie verbildlichen den rosa Mädchentraum wirklich gut, sind aber durch die vielen Kuscheltiere oder andere Requisiten gleichzeitig noch sehr kindlich gehalten. Mir persönlich gefällt es nicht, wenn in Kinderbüchern ständig Kinder abgebildet sind, aber in diesem Buch hält sich das Ganze im Rahmen.

Was ich besonders gut finde, ist, dass in der „Das brauchst du“-Liste nicht nur die Zutaten für die Rezepte aufgeführt sind, sondern auch alles andere, was man benötigt – also Backformen, Zahnstocher, Masking Tape etc.

Nicht gelungen finde ich leider die Tatsache, dass immer eine Angabe fehlt, wie viele Stücke, Süßigkeiten oder ähnliches man aus dem Rezept herausbekommt. Beispielsweise steht bei dem Rezept für Marshmallow-Pralinen zwar dabei, wieviel Schokolade man benötigt, aber nicht, viele Marshmallows in etwa. Oder auch bei den Schokokusshörnchen: Eine Angabe, wie viele Waffelbecher man benötigt, fehlt komplett. Das finde ich für die Planung vollkommen unpraktisch, denn ich zumindest kann schlecht abschätzen, wie viel Schaummasse man für wie viele Waffelbecher braucht.

 

Ausprobiert haben wir schon:

Schokokusshörnchen: Waffeln, gefüllt mit einer Eiweißmasse und überzogen mit Schokolade. Das klang lecker und vor allem suchte ich sowieso nach einer Verwendung für Eiweiß. Das Aussehen war leider eher gruselig (die Schokolade hatte die Eiweißmasse etwas eingedrückt und war gleichzeitig unschön davon abgerutscht). Geschmacklich war das Ganze aber gut, vor allem nach einer Nacht im Kühlschrank.

Marshmallowpralinen: Aus Marshmallows, Schokolade oder Candy Melts und Streuseln entstehen kleine Pralinen. Recht schnell gemacht, sind sie doch ein hübscher Hingucker und kamen beim beschenkten Mädchen super an.

MarshmallowPraline3

Mein Fazit: Ihr habt eine Tochter zu Hause, die demnächst Geburtstag und gerade ihre rosa Phase hat? Dann ist dieses Buch eigentlich ein Muss für euch! Natürlich ist es ebenfalls prima, wenn ihr selbst einfach ein bisschen Farbe in eure Gebäcke bringen wollt oder ihr allgemein gern mit euern Kleinen backt.

Übermäßig gesund sind die Rezepte aus dem Buch nicht, aber das erwartet doch auch eigentlich niemand bei einem Titel „Zuckerschnute“, oder? (Das schreibe ich nur dazu, weil ich diese Kritik tatsächlich an anderer Stelle gelesen habe.)

 

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Das Buch „Zuckerschnute“ von Pia Deges hat gute 100 Seiten und kostet 14,99 Euro. Es ist im TOPP Verlag erschienen und auf der Verlagshomepage gibt es auch eine kleine Vorschau mit weiteren Bildern aus dem Buch.

Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.

 

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