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Berberitzen-Buchweizen-Brot und eine interessante Marmeladenidee

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Heute habe ich gleich zwei Sachen für euch, von denen ich euch berichten möchte. Beginnen wir mit dem Brot, denn das ist mal wieder frei nach einem Rezept meines aktuellen Lieblingskochs: Yotam Ottolenghi.

BerberitzenBrot3

Als ich in seinem Kochbuch blätterte, fielen mir recht schnell die Walnussstangen mit Sauerkirschen auf. Nun war es so, dass unsere Vorratskammer leider keine getrockneten Kirschen vorzuweisen hatte, dafür aber noch einige Berberitzen. Walnüsse waren dagegen noch jede Menge vorhanden, aber ich hatte keine Zeit, erst einmal welche zu knacken. Also ließ ich die Walnüsse weg, erhöhte die Buchweizenmehlmenge und ersetze Kirschen durch Berberitzen. Heraus kam ein saftiges, nussiges Brot, das gut als Beilage geeignet ist. Durch die Berberitzen ist es stellenweise leicht säuerlich, der Rest des Brotes ist aber eher leicht süßlich. Eine spannende Mischung, die auch wunderbar zu Käse passt.

BerberitzenBrot7

Zutaten:

200 g Weizenmehl

100 g Buchweizenmehl

1 Pck. Trockenhefe

1 EL Zucker

1/2 EL Salz

70 ml Orangensaft

Etwa 150 ml Wasser

1 handvoll Berberitzen, getrocknet (oder auch Sauerkirschen oder Cranberries)

1 Blech, ausgelegt mit Backpapier

Zubereitung:

  • Alle Zutaten bis auf die Berberitzen zu einem glatten Teig verkneten. Ihr müsst dabei aufpassen, dass die Flüssigkeit handwarm ist – dazu könnt ihr den Orangensaft mit rund 100 ml warmem Wasser vermischen und das Wasser so erhitzen, dass die Mischung lauwarm wird. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen oder der Schüssel kleben, gegebenenfalls noch etwas mehr Wasser oder Mehl hinzugeben.
  • Den fertigen Teig mit einem sauberen Geschirrhandtuch abdecken und an einem warmen, nicht zugigen Tag 1 Stunde gehen lassen. Danach sollte das Teigvolumen verdoppelt sein.
  • Die Berberitzen unterkneten, den Teig zu einem Brotlaib formen und auf das Backpapier legen. Wieder mit dem Geschirrhandtuch bedecken und an einen warmen, nicht zugigen Ort stellen. Noch einmal etwa 45 Minuten gehen lassen.
  • Den Ofen auf 220 °C vorheizen und das Brot in etwa 30 Minuten backen, bis es oben leicht braun wird und hohl klingt, wenn man auf die Unterseite klopft. Abkühlen lassen und dann genießen.

Lasst es euch schmecken!

 

Und nun zum zweiten Teil des Artikels:

Vor einiger Zeit wurde ich angeschrieben und gefragt, ob ich die Schlemmerlade testen wollte. Dabei handelt es sich um eine Marmelade aus Gemüse, die zu 100 % vegan und frei von künstlichen Farbstoffen ist. Ich fand die Idee spannend und so bekam ich ein paar Proben zugeschickt. Ein bisschen überlegt habe ich, was ich dazu für ein Brot servieren könnte und ich finde, das Berberitzen-Buchweizen-Brot passt wunderbar, weil es ein Eigenaroma hat und die Berberitzen toll zu den Marmeladen passen. Ich bekam die Sorten Tomate-Ingwer, Gelbe Paprika – Chili und Sellerie. Die Macher konnten es natürlich nicht wissen, aber Sellerie ist eines dieser Gemüse, die ich gar nicht essen mag, mein Freund fand die Sorte ok. Tomate-Ingwer fanden wir etwas zu wenig geschmacksintensiv, aber ansonsten war die Sorte in Ordnung. Mein Favorit war auf jeden Fall die Paprika, von der kann ich mir vorstellen, den Rest zu einem schönen Stück Käse zu essen.

 

 

Vielen Dank, dass ich die Schlemmerlade testen durfte! Die Idee finde ich wirklich spannend und toll, vom Geschmack bin ich aber leider noch nicht auf ganzer Linie überzeugt.

 

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  1. What words… super, an excellent idea
    elaineki

    Antwort
  2. Pingback: Becky's Diner: "Die Idee finde ich wirklich spannend und toll!" | SchlemmerladeSchlemmerlade

  3. Ich hätte Sauerkirschen, Berberitzen und Cranberries da und sogar Walnüsse…. das lädt ja sehr zum Experimentieren ein!

    Antwort

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