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Kladdkaka

Veröffentlicht am

…kennt ihr nicht? Solltet ihr probieren!

Ich hatte es ja schon angekündigt: Es gibt von mir noch ein zweites ausprobiertes Rezept von der Wanderbuchaktion. Beim Durchblättern des Buches fiel mir nämlich auch dieses Rezept ins Auge. Es gab zwar kein Bild, aber von einer Freundin, die in Schweden gelebt hat, kannte ich den Kladdkaka gut. Nach ihrer ersten Zeit in Schweden hatte sie mir ein Rezept für diesen dichten, saftigen Schokoladenkuchen mitgebracht und so war ich neugierig, wie die Version von Leila Lindholm schmecken würde.

Kladdkaka1

Die Zubereitung ist einfach, die Zutaten hat man eigentlich immer im Haus und belohnt wird man mit einem brownieartigen Schokoladenkuchen. Ich mag Leilas Version ganz gern, bleibe aber wohl in Zukunft bei meinem länger erprobten Rezept, weil ich es noch lieber mag. Ehrlich gesagt störte mich etwas, dass Backpulver verwendet wird, dadurch geht der Kuchen einmal auf und sackt dann komplett wieder in sich zusammen und hat einen etwas eigenartigen Rand an der Seite. So ist aber für alle Geschmäcker etwas dabei: In der Mitte saftig und leicht matschig, an den Rändern karamellig-knusprig. Mein Freund war begeistert und auch ich habe den Kuchen mit Genuss verspeist.

Kladdkaka2

Die angegebene Backzeit kam leider nicht hin, mein Kladdkaka hat fast doppelt so lang gebraucht, bis er fertig war. Ansonsten ist das Rezept aber gut.

 

Auch dieses Rezept ist im Zusammenhang mit der Wanderbuchaktion von Homemade & baked entstanden. Als nächstes backen die Mädels von Blogschokolade & Butterpost und ich freue mich schon auf ihren Bericht.

Leilas Backbuch

Erinnert ihr euch an das Kuhbild vom saftigen Weißbrot – Artikel? Ursprünglich wollte ich ein Bild von Leila mit den Bremer Stadtmusikanten machen, als etwas Typisches von hier, wo ich wohne. Dorthin habe ich es aber dann doch nicht mehr geschafft. Stattdessen gab es ein spontanes Fotoshooting mit den Bewohnern vor unserer Haustür und wie das meist ist, hatten die tierischen Stars natürlich genau dann keine Lust. Einer hat sich dann aber doch noch erbarmt:

LeilaWanderbuchKuh4

Zutaten:

50 g Butter

50 ml Öl

2 Eier

240 g Zucker

150 g Mehl

1 Pck. Backpulver

4 EL Kakaopulver

1 TL Vanillezucker

1 Prise Salz

50 g Zartbitterschokolade, in grobe Stücke gebrochen.

1 Springform, 24 cm Durchmesser, eingefettet und mit Semmelbröseln ausstreuen

Zubereitung:

  • Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Das Öl unterrühren.
  • In einer Rührschüssel die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, dann das Fett dazu geben und ebenfalls unterschlagen.
  • Alle restlichen Zutaten unterrühren und zu einem homogenen Teig verarbeiten. Den Teig in die Springform streichen und im vorgeheizten Backofen für ca. 50 Minuten backen, bis der Teig durchgebacken ist, wie ein Brownie sollte der Kladdkaka aber nicht zu trocken werden.
  • Aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen und genießen. Der Kuchen schmeckt am besten lauwarm oder nach einer Nacht Ziehzeit.

 

Guten Appetit!

 

P.S. Und als leckeren schwedischen Kuchen, schicke ich den Kladdkaka auch mal gleich rüber zur Tomateninsel, dort geht es diesen Monat nämlich darum, eine Sammlung schwedischer Gerichte zusammenzustellen. Schaut doch mal vorbei!
Vegetarische Weltreise - Schweden

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  1. Pingback: Rezension: “Top with Cinnamon” von Izy Hossack | Becky's Diner

  2. Liebe Becky,
    der Kuchen sieht fantastisch aus! Davon jetzt ein Stück….mmhhh;-)
    Liebe Grüße
    Sia

    Antwort
  3. Karamellig-knusprig Ränder klingen bei einem Kuchen sehr lecker. Danke für das tolle Rezept für meinen Schweden-Event 🙂

    Antwort
    • Sehr gern, ich mag Schweden und so fiel es mir gar nicht schwer, etwas zu finden und zusammen mit der Wanderbuchaktion passte es einfach wunderbar. 🙂

      Antwort
  4. Dichter, saftiger Schokoladenkuchen hört sich schon mal gut an. Noch besser find‘ ich aber den Rezeptnamen Kladdkaka 😀 Danke für’s Vorstellen!

    Antwort
  5. Hammer ….
    ich sitze NEBEN DIR im Flieger nach Schweden ….
    denn bei uns gab es auch Kladdkaka!!!

    Ich habe gestern schon Deinen Schokokuchen im Augenwinkel gesehen,
    hatte aber keine Zeit mehr zu schreiben …
    Die halbe Woche habe ich überlegt WAS ich mit nach Schweden nehme…
    immerhin hatte ich mir Unterstützung von Tanja (Wissenswürze) geholt …
    DIE hat einen HAUSEIGENEN Schweden! 😀
    zur Wahl standen:
    Hasselbackpotatis, Pyttipanna oder eben Kladdkaka …

    Aber sei ehrlich … Schokokuchen geht immer, auch wenn wir nun zwei haben, nicht wahr?
    Ich werde wohl erst morgen zum Zeigen kommen, da ich am Laptop sitze …
    DA sind die Möglichkeiten etwas eingeschränkt 😉

    Zauberhafte Grüße vom Balkon…

    Katja

    Antwort
    • Aber auf jeden Fall gehen zwei Schokokuchen! 😉 Das ist ja toll, dass wir uns das gleiche ausgesucht haben und so wird der Flug sicher nicht lang. Wie ich schon schrieb, kannte ich den Kuchen auch von einer Freundin, die einige Jahre in Schweden gelebt hat.
      Ich bin schon gespannt auf dein Rezept, ich habe es noch gar nicht gesehen.
      Liebe Grüße, Becky

      Antwort
  6. Liebe Isabelle, auch dieses Rezept hört sich lecker aus. Und ich freue mich, dass du es nachgemacht hast, obwohl kein Foto davon vorhanden war. Bei solchen Rezepten zögere ich persönlich immer ein bisschen. Und es ist wieder die süße Kuh auf einem Foto 🙂

    Liebe Grüße, Bettina

    Antwort
    • Hallo Bettina, ja, ich kenne das: Ich backe auch oft erst einmal die Rezepte mit Bildern nach… Die Kuh wollte dann doch auch gern mal schauen, was ich ihr da hingestellt hatte. 😉 🙂
      Liebe Grüße, Becky

      Antwort

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