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Rezension: „Möhrenpesto und Maronicreme“ von Susanne Heindl und Sabine Fuchs

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Ich persönlich mag selbstgemachte Brotaufstriche total gern: Sie gehen ruckzuck, sind im Arbeitsaufwand normalerweise sehr überschaubar und auch die Zutatenliste hält sich meist sehr im Rahmen. Trotzdem bekommt man dafür einen Brotbelag, der etwas nicht ganz Alltägliches ist. Also eigentlich perfekt!

Cover-Moehrenpesto+Maronicreme

Und so war ich sehr gespannt, als das Buch „Möhrenpesto und Maronicreme“ bei mir eintraf. In dem Buch werden 35 vegetarische und teils vegane Brotaufstriche vorgestellt. Das Buch ist in die fünf Kapitel „Kräuter auf’s Brot“, „Linsen, Bohnen, Erbsen, …“, „Gemüse für jeden Tag“, „Alte Gemüsesorten“ und „Früchtchen auf’s Brot“ unterteilt. Zusätzlich gibt es ein kurzes Vorwort und ein Register. Sehr positiv finde ich, dass die veganen Rezepte im Register farblich gekennzeichnet sind. Auch die restliche Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut, alle Rezepte werden von sehr appetitanregenden Bildern begleitet, was bei Brotaufstrichen ja nicht immer ganz einfach ist.

RadieschenAufstrich3

Die Rezeptauswahl ist in meinen Augen wirklich mal etwas Besonderes, wobei ich mir bis jetzt einen Fenchelaufstrich noch nicht so gut vorstellen kann, aber das mag daran liegen, dass ich Fenchel einfach nicht mag. Es gibt sehr viele lecker klingende Rezepte in dem Buch, beispielsweise hat es mir natürlich direkt die Cashew-Schokocreme angetan. Als ausgemachter Rote Beete – Fan freue ich mich auch über die beiden Aufstriche, in denen Rote Beete die Hauptrolle spielt, auf das Möhrenpesto aus dem Titel bin ich ebenfalls gespannt und auch die Fetacreme mit getrockneten Tomaten und schwarzen Oliven spricht mich sehr an. Die Zubereitungen sind alle verständlich und kurz und knackig geschrieben.

 

Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe:

Radieschencreme: Eine Creme auf Basis von Frischkäse und Joghurt, kombiniert mit der Knackigkeit und leichten Schärfe von Radieschen? Klingt gut, dachte ich mir und habe sie gleich ausprobiert. Auf einem schönen Brot schmeckt diese Creme tatsächlich sehr gut. Nächstes Mal werde ich wohl die Radieschenmenge etwas erhöhen.

RadieschenAufstrich1

Rote Beete – Schafskäse – Aufstrich mit Pinienkernen: Alles Zutaten, die ich total gern mag, ich stürzte mich also voller Vorfreude in die Zubereitung. Ganz frisch schmeckte der Aufstrich ganz gut, nach 30 Minuten wurde er aber komisch bitter und schmeckte leider gar nicht mehr. Also wenn ihr den nachmacht: Sofort essen!

RoteBeeteFetaAufstrich2

Cashew-Schokocreme: Auf dieses Rezept hatte ich mich gleich am meisten gefreut und wie das leider öfter ist, wenn man sich zu sehr freut, wird die Erwartung nicht wirklich erfüllt. Als Brotaufstrich fand ich das Ganze viel zu flüssig und die Cashews passten auch nicht so recht, auf mich wirkten sie eigenartig matschig nach einer Nacht in der Creme. Nächstes Mal wird die Schokoladenmenge erhöht und die Nüsse angeröstet.

 

Mein Fazit: Ein kleines Büchlein mit interessanten Rezeptvorschlägen, das ich sicherlich noch öfter in die Hand nehmen werde und das ein oder andere wird auch noch auf unserem Brot landen. Mit den ausprobierten Aufstrichen wurden wir in der Mehrzahl allerdings nicht recht warm.

 

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Das Buch „Möhrenpesto und Maronicreme – 35 vegetarische Brotaufstriche“ von Susanne Heindl und Sabine Fuchs ist im Thorbecke Verlag erschienen, kostet 14,99 Euro und hat 87 Seiten. Ihr könnt das Buch beispielsweise HIER bestellen. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar! Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

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