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Bananenbrot

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Es hat viele Backbücher gedauert, bis eines von Cynthia Barcomi in meine Sammlung aufgenommen wurde. Schließlich ist aber doch ihr I love baking bei mir eingezogen und wurde sogleich getestet. Die erste Wahl fiel dank einiger überreifer Bananen auf das Bananenbrot. Das Rezept habe ich grob übernommen, nur den Zuckeranteil habe ich deutlich reduziert und mich als zusätzliche Zutaten einmal für Kokosflocken und Joghurtschokolade entschieden und ein anderes Mal für Nussschokolade.

Wie wurde nun das Bananenbrot? Es war sehr saftig mit einer schönen Kruste oben drauf. Am Leckersten war es ungefähr eine halbe Stunde bis Stunde, nachdem es aus dem Ofen gekommen war. Die Schokolade war noch schön flüssig, das Brot angenehm warm und mit einer Kugel Vanilleeis wäre es wohl nahezu perfekt gewesen. Am nächsten Tag war es ebenfalls sehr lecker und nicht minder saftig.

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Bliebe man bei dem originalen Zuckeranteil, wäre mir das Ergebnis deutlich zu süß, aber das ist natürlich Geschmackssache. Wer mag, kann noch (mehr) Nüsse, Kokosraspeln oder getrocknetes Obst (beispielsweise Feigen, Datteln, Rosinen, Cranberries etc.) mit in den Teig  geben. Lasst eurer Fantasie freien Lauf. Ebenfalls verändert habe ich den Zimtanteil, den ich etwas hochgesetzt habe, weil er nach meinem Geschmack sonst gegen die restlichen Zutaten nicht ausreichend zur Geltung kommt.

BananenbrotBarcomi1

Werde ich das Bananenbrot wieder machen? Ganz bestimmt!

Einschränkung: Sicherlich nicht für den Schwiegermutterbesuch oder ähnliche Gelegenheiten, zu denen der Kuchen etwas hübscher aussehen soll. Lecker ist der Kuchen nämlich, aber nicht übermäßig hübsch und beim Schneiden brach er teilweise nicht ganz wenig auseinander. Ein toller Kuchen für einen gemütlichen Fernsehabend oder auch für die Lunchbox, weil er sehr satt macht. Nicht so geeignet erscheint er mir für den Kaffeetisch , wenn es etwas repräsentativer sein soll.

 

Übrigens: Weitere bereits ausprobierte Rezepte aus dem gleichen Buch sind beispielsweise die zimtigen Snickerdoodles, die herzhaften Mais-Käse-Muffins und die großartig schokoladige Hot Fudge Sauce.

 

Zutaten:

125 gr Margarine / Butter

100 gr Zucker

3 Tropfen Vanillearoma / 1 EL Vanillezucker

2 Eier

rund 400 gr sehr reife Bananen (ca. 4 Bananen)

300 gr Mehl

1 TL Natron

1/4 TL Salz

1 TL Zimt

1/2 TL Muskat

150 gr Schokolade

(50 gr Kokosflocken)

 

1 Kastenkuchenform (11 x 23 cm)

 

Zubereitung:

  • Die Kastenform gut ausbuttern und mehlen und den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Die Margarine mit dem Zucker in einer Rührschüssel aufschlagen, bis die Masse cremig und luftig wird.
  • Das Vanillearoma und die Eier hinzugeben und alles weiter aufschlagen, bis die Masse fluffig wird.
  • Die Bananen mit einer Gabel zu einem Brei matschen, zu der restlichen Masse geben und grob mit einem Löffel verrühren. Nicht zu viel rühren!
  • Das Mehl, den Natron, Salz, Zimt und Muskat hinzugeben und alles ebenfalls nur grob verrühren, bis ein heterogener Teig entsteht. Auch hier nicht zu viel rühren, es muss kein homogener Teig entstehen.
  • Zuletzt die Schokolade grob hacken und ebenfalls grob unter den Teig heben.
  • Den Teig in die Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen ungefähr eine Stunde backen. Die Backzeit kann auch um 10 Minuten in beide Richtungen abweichen, macht eine Stäbchenprobe, aber besonders, wenn Schokolade im Teig ist, bleibt diese flüssig. Das fertige Bananenbrot mindestens 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, danach herausnehmen und genießen.

 

Guten Appetit!

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